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Traurig aber glücklich:
Viele Tränen beim Abschied von den Enbgländern
Gegenbesuche sind schon geplant
Nachdem die Engländer/innen in den Gastfamilien waren,
wo sie schöne Tage (hoffe ich zumindest) verbracht haben,
war wieder ein Tag in der Schule angesagt. Bevor es dongte,
musste jeder noch seiner Freundin/seinem Freund noch eben erzählen,
was denn alles so passiert ist. In der 1. Stunde durften dann
die Deutschen zeigen, wie gut wir doch in der Schule sind und
wie eine Stunde so abläuft. Ab 9.00 Uhr wanderten die
Engländer dann zu ihrem Bus, um eine Stadtrundfahrt zu
machen, die bestimmt nicht sehr lang war, denn was gibt es
hier schon groß zu sehen? Es gab natürlich noch
einen öffentlichen Empfang von der Bürgermeisterin,
wo es noch was zu trinken gab, sodass jeder fast wunschlos
glücklich war, bis der Fotograf schon zum Foto bat, das
auch ziemlich lustig geworden ist.
Am Dienstag besuchten wir dann zusammen das Schiffshebewerk
in Waltrop, wo Engländer und Deutsche getrennt wurden,
sodass die Führungen schneller verlaufen konnten. Es fanden
alle alles interessant, auch wenn man vielleicht schon mal
da gewesen war.
Da wir ja nicht ewig dort blieben, hatten wir nachher noch
1 Stunde Zeit in Recklinghausen. Abends gab es eine schöne
Grillfete in der Schule, die leider mit einem gebrochenen Handgelenk
und Regen enden musste. Denn eine Engländerin fiel beim
Basketball unglücklich hin. Und schon war es der letzte
Abend mit den Gästen, und das Gefühl, dass sie am
nächsten Tag nicht mehr da sein werden, war schon sehr
schlimm.
Doch am Mittwoch, dem Tag des Aufwiedersehn-Sagens, hielten
es selbst Frau Freeman und Frau Bryden nicht mehr aus. Sie
weinten, wahrscheinlich weil alles so gut geklappt hat und
alle glücklich waren. Die englischen Lehrer wurden auch
noch reichlich beschenkt und Frau Freeman und Frau Kittel bekamen
sogar jeder noch einen Kuss von Mr. Leach, dem Schulleiter
der Great Wyrely Highschool.
Nach einem Fehlversuch den Film zu zeigen gab es einen Imbiss,
damit die Engländer auch nicht mit leerem Magen nach Hause
fahren mussten. Danach mussten wir uns dann auch schon vor
der Schule verabschieden, wobei ziemlich viele Tränen
vergossen wurden. Jeder wurde nochmal gedrückt und schon
verschwanden alle Engländer im Bus und fuhren davon.
Jeder hing noch seinen Gedanken nach und fuhr nach Hause.
Der Eindruck meinerseits: traurig aber glücklich.
Denn schließlich gibt es schon geplante Rückreisen.
Karin Günther
Es ist so weit … sie
sind da!!
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letztes Update
19.05.2005
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