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Gäste aus Novosibirsk eröffnen Ausstellung
Herzlich willkommen geheißen
wurde die Delegation vom Lyzeum 130 in Novosibirsk im ASG, wo
am Dienstag, dem 28.10., für sie ein abwechslungsreiches
Besuchsprogramm begann.

ASG Schulleiter Kaus-Jürgen Koch
begrüßte zunächst in seinem Dienstzimmer Anja,
Nastja, Dascha und Slava aus der sibirischen Metropole, an ihrer
Spitze die Englischlehrerin Margarita Vadimovna Kuptsova, die
am Abend zuvor nach fast 24-stündiger Reise am Bahnhof
Sinsen von ihren Gastgeberfamilien in Empfang genommen worden
waren.

Nach der Begrüßung eröffneten
die Gäste aus Russland die Fotoausstellung "Die Jugend
Russlands, die mit den professionell fotografierten Bildern
der Presseagentur RIA Novosti dem Betrachter einen Blick auf
die Vielfalt der russischen Jugend erlaubt. 
Die von der Stiftung Deutsch-Russischer
Jugendaustausch zur Verfügung gestellten Fotos zeigen eine
Jugend, die sich von den Einengungen des ehemals starren sowetischen
Systems längst frei gemacht hat und sich mit Enthusiasmus
und großer Lebensenergie, aufgeschlossen und neugierig
die neuen Freiheiten zunutze macht. Wer wäre besser geeignet
gewesen, das Absperrband vor der Ausstellung als Zeichen der
Eröffnung zu zerschneiden, als dies fünf sympathischen
Vertreter ihrer Generation aus Sibirien.

Eine auf Russische geführte Exkursion
zeigte den Gästen die Schule, wobei besonders der naturwissenschaftliche
Neubau, aber auch der gerade neu aufgeräumte Schulgarten
die Besucher beeindruckte.
In den kommenden 14 Tagen werden die
Jugendlichen den Unterricht mit ihren Gastgebern besuchen, auf
einer Rundfahrt den Strukturwandel im Ruhrgebiet studieren,Köln
und Münster kennenlernen, im Rathaus von der Stellvertretenden
Bürgermeisterin Ingrid Heinen empfangen werden und schließlich
auf Einladung von MdB Waltraud Lehn den Bundestag besichtigen
und sich dabei auch in Berlin umsehen. Auf das Ergebnis einer
gemeinsamen Projektarbeit zum Thema "Deutschland -Russland:
Auf dem Weg in eine gemeinsame Zukunft?" darf man jetzt
schon gespannt sein.
Die Bekanntschaft der Marler Schüler
mit den Altersgenossen aus Sibirien hatte im Sommer in einem
Jugendlager am Ufer des Ob begonnen, wo ein von der Stiftung
Deutsch-Russischer Jugendaustausch zusammen mit russischen Partnern
anlässlich der totalen Sommerfinsternis eine große
Jugendbegegnung mit 300 Jugendlichen aus Deutschland und Russland
stattfand. Die dort geschlossenen Freundschaften sollen mit
dem Besuch in Marl vertieft werden.
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letztes Update
30.10.2008
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