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Abenteuer Sonnenfinsternis 2008
Eine deutsch-russische Begegnung in Sibirien
Für neun Schülerinnen und Schüler
von ASG und GSG bringen die am Mittwoch beginnenden Sommerferien
in diesem Jahr ein besonderes Abenteuer:
Am
1. August 2008 ist in Teilen der Welt eine totale Sonnenfinsternis
zu sehen.
300 Jugendliche aus Deutschland und Russland, darunter auch
Gruppe aus Marl in Begleitung ihrer Russischlehrer Elke Vogl
und Ulrich Schulte-Ebbert werden das einmalige Naturschauspiel
in Nowosibirsk verfolgen: Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch
organisiert dort in enger Zusammenarbeit mit der
Gebietsverwaltung Nowosibirsk eine große deutsch-russische
Jugendbegegnung. Austausch mit den außereuropäischen
Regionen Russlands und Beschäftigung mit Naturwissenschaften
– für beides will die Stiftung mit der Veranstaltung
werben.
Für die Marler beginnt die Reise am 24. Juli morgens um
7:34Uhr in Recklinghausen, wo sie den Zug nach Berlin besteigen
werden. Am Bahnhof Zoo in Berlin geht es dann 15:13 Uhr richtig
los. Wenn sich alle 150 deutschen Teilnehmer der Reise in den
3-Bett-Abteilen eingerichtet haben, fährt der Zug ab -
nach Osten Richtung Moskau. Die 27-stündige Zugfahrt führt
sie durch Polen und Belarus über Best, Minsk, Smolensk
und schießlich zum Weißrussischen Bahnhof in der
russischen Hauptstadt. In Moskau ist eine Übernachtung
eingeplant und so haben die Schülerinnen und Schüler
Gelegenheit, sich ein wenig in der faszinierenden russischen
Metropole umzusehen..
Nachdem in Moskau einige russische Teilnehmer zugestiegen sind,
geht die Fahrt am 26. Juli mit der Transsibirischen Eisenbahn
vom Jaroslawler Bahnhof aus weiter. Die Zugreise nach Westsibirien
verbringen die Jugendlichen in 4-Bett-Abteilen in vier Waggons
und einem Gesellschaftswagen, die für sie reserviert sind.

Nach Zwischenstopps in Jaroslavl
, Perm
und Jekaterinburg,
der Hauptstadt des Uralgebietes, wo die Grenze zwischen Europa
und Asien überquert wird, geht es weiter nach Sibirien.
Nach 3300 km ist am 28. Juli der Bahnhof von Nowosibirsk erreicht.

Endstation im Sommer: der Hauptbahnhof
von Novosibirsk
Vor Ort erwartet die Jugendlichen um das zentrale
Ereignis der Sonnenfinsternis
herum ein buntes Rahmenprogramm aus Workshops, Seminaren und
kulturellen
Veranstaltungen. Die TeilnehmerInnen werden eigene Programmbeiträge
beisteuern, die sie während der Zugfahrt von Berlin nach
Nowosibirsk
gemeinsam erarbeiten. Vor Ort wohnen alle 300 Teilnehmer im
Ferienlager
„Oleg
Koschewoj“ in der Nähe des bei Nowosibirsk zu
einem gigantischen See aufgestauten Ob. Die Schülerinnen
und Schüler von ASG und GSG treffen hier z.T. auf Bekannte,
mit denen sie bereits E-Mail Kontakte haben.

Eingang zum Jugendcamp Oleg Koschewoj
Am 3. August erfolgt die Abreise via Moskau mit
dem Flugzeug nach Frankfurt, von wo die Marler Gruppe mit dem
Zug nach Hause reisen wird. Wenn alles wie geplant verläuft,
werden die Eltern am Sonntagabend um 23:35 Uhr ihre Weltenbummler
in die Arme schließen können, die dann bestimmt viel
zu erzählen haben werden.
Organisiert und finanziert wird die An- und Abreise
durch die Stiftung
Deutsch-
Russischer Jugendaustausch. Die Fahrt mit der Transsib und
die Verbindung
Berlin-Moskau werden voraussichtlich von der Russischen Eisenbahn
AG (OAO
RZD) bzw. der Deutschen Bahn AG gesponsert. Verantwortlich für
die
Organisation vor Ort ist die Verwaltung für Jugendangelegenheiten
der
Gebietsverwaltung Nowosibirsk. Alle TeilnehmerInnen leisten
einen
Eigenbeitrag in Höhe von 350 Euro.
Fast 40 Gruppen mit insgesamt mehr als 500 Mitgliedern hatten
sich auf
deutscher Seite zur Teilnahme an diesem Projekt gemeldet. Von
ihnen wurden
150 Jugendliche im Alter von 15 bis 26 Jahren aus insgesamt
12 Schulen und
Jugendverbänden ausgewählt.
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Der Spiegel - Focus
- FAZ - Frankfurter
Rundschau - TAZ
- Die Zeit
Süddeutsche
Zeitung -
Netzzeitung - Tagesschau
- N-TV -
Neue Züricher Zeitung
Marler
Zeitung - WAZ
Sonstige
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letztes Update
23.06.2008
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