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Die Weihnachtszeit erstreckt sich von der Adventszeit (wenig gefeiert in Frankreich) bis zum 6. Januar, dem Fest der Heiligen drei Könige. Seit mehreren Jahrhunderten wird der 25. Dezember als der Tag der Geburt Jesu Christi gefeiert.
Zahlreiche Traditionen gehen mit diesem Fest einher : Der Weihnachtsbaum, die Krippe, der Weihnachtsmann, die Geschenke, die Weihnachtserzählungen, die Weihnachtslieder, die Weihnachtsgans, die Biskuitrolle, die Schokolade, etc.. All diese Dinge gehören zum Weihnachtsfest dazu.
Weihnachten, ein ursprünglich religiöses Fest, ist mehr und mehr zu einem Familienfest geworden.
In Frankreich, stellt sich bereits Anfang Dezember eine festliche Atmosphäre ein. Viele Kinder haben einen Adventskalender, Familien dekorieren ihre Häuser mit Girlanden, stellen ihren Weihnachtsbaum und ihre Krippe auf. Die Krippenfiguren stellen Jesus Geburt dar. Je nach Region und Familie sind die Krippe und die Anzahl der Figuren verschieden.
An Heiligabend wird im Kreise der Familie gegessen. Dann besucht man die Mitternachtsmesse, man singt Weihnachtslieder oder erzählt sich Weihnachtsmärchen. Erst am nächsten Morgen werden die Geschenke geöffnet, die der Weihnachtsmann in der Nacht mit seinem Schlitten und seinem Sack vorbeibringt. Diejenigen, die Heiligabend nicht zusammen mit der Familie verbringen, tun es spätestens am 1. Weihnachtstag.
Weihnachtsgans mit Maronen ist das traditionelle Weihnachtsessen. Als Vorspeise gibt es für gewöhnlich Leberpastete und als Dessert Biskuitrolle. Nur in der Provence herrscht die Tradition der 13 Nachspeisen, die die Abendmahlszene mit Jesus und seinen 12 Jüngern wiederspiegeln soll. In der Familie werden folgende Spezialitäten traditionellerweise verspeist: Olivenbrot aromatisiert mit der geriebenen Schale von Zitrusfrüchten „pompe à l’huile“ genannt, Süßigkeiten und regionales Gebäck (wie z.B. die berühmten calissons (Pflastersteine) aus Aix, weißer und schwarzer Nougat, kandierte Früchte in Teigware, frische und getrocknete Früchte (Rosinen, Mandeln, Feigen, Haselnüsse, die aufgrund ihrer dunklen Farbe mit den 4 Bettlern assoziiert werden, Datteln und Walnüsse). All dies wird nach dem üppigen Weihnachtsessen und im Anschluss an die Mitternachtsmesse verzehrt. Dazu wird ein warmes Getränk getrunken, normalerweise Glühwein.

Manon Vallet

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letztes Update 08.01.2005