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Filmprojekt 2006
6a
Berichte vom "Set"
Montag, 23.1.2006
8.00 Uhr: wir sprechen noch einmal über die Rollenverteilung
in unserem Film. Besonders wichtig ist natürlich die richtige
Auswahl der Hauptdarsteller, das sind hier Sabine, Jenny, Tim
und Lukas, denn da es ein „Liebesfilm“ werden soll,
muss ja auch alles passen. Es ist ziemlich schwierig, aber
wir einigen uns dann auf Hannah, Melina , Maurice und Niklas.
Der Rest unserer Klasse übernimmt die Rolle der Statisten
oder ist für Ton, Beleuchtung, Kamera, Maske, Regie, Redaktion
zuständig.
Dann geht es endlich los: Kamera läuft, Ton ab, 1. Szene:
Pause in der 6a ! Es ist ziemlich laut im Klassenraum, alle
rennen wild durcheinander, es wird Fußball gespielt und
die Tafel
bemalt. Eigentlich ist es wie immer in der Pause, aber heute
wird alles gefilmt!
Danach besprechen wir die nächsten Szenen, die gedreht
werden sollen. Als diese dann „im Kasten“ sind,
ist unser Schultag auch zu Ende.
Dienstag,
24.1.2006
Der 2. Drehtag fängt schon gut an: Herr Schulte-Ebbert
hat die Kamera verwechselt, also drehen wir mit der Ersatzkamera.
Sicherheitshalber wiederholen wir die Szenen von gestern. Die
dritte Szene, der „Handschuh“ von Friedrich Schiller,
hat es in sich: wir drehen öfter, bis endlich alle Einstellungen
stimmen.
Nach der Pause „bauen“ wir um: es soll jetzt die
Szene nach Schulschluss auf dem Flur folgen. Dabei ist besonders
der Kameramann gefragt, denn er muss die Kamera nun in der
Hand halten und sich gleichzeitig mit den Darstellern bewegen,
dabei aber möglichst nichts
verwackeln. Die Szene wird wieder und wieder gedreht, dabei
ist der Rest der Klasse nicht gerade eine
große Hilfe. Aber auch heute kommt das rettende
Signal, ich glaube, nach der elften oder zwölften Klappe: „Die
Szene ist gestorben!“ ( Anmerkung: Herr Schulte-Ebbert lässt alle Szenen sterben, wenn sie gut abgedreht sind.)

Mittwoch, den 25.1.2006
Der dritte Drehtag ist angebrochen und die
fünfte Szene
soll gedreht werden: die „Ritter“ kämpfen
um die Auserwählte, das heißt, die Schlägerei
im Klassenzimmer. Während Sabine
gelangweilt auf Tim und Lukas herabsieht und den Lutscher genießt,
geben die beiden ihr bestes, denn es muss ja auch echt aussehen
und der Kamera entgeht leider nichts.
Kurze Unterbrechung, Maske für das Ende der Szene: Haare
zerzausen, Kratzer und blaues Auge anschminken und natürlich
Kunstblut für den Mundwinkel (die Flecken auf dem T-Shirt
sind nicht beabsichtigt ) .Endlich ist diese Szene auch gestorben,
der Lutscher ist nämlich schon lange gelutscht.
Danach nehmen wir eine kleine Änderung des Drehbuches
vor: wir können eine allen bekannte Englischlehrerin zur Übernahme
des Unterrichtes nach der Schlägerei in der 6a überreden.
Diese spielt ihre Rolle sehr gut und verhilft uns zu einem
frühen Drehschluss.
Danke, Frau Honacker!
Redaktionsbericht für Donnerstag, den 26.1.2006
Wir
beginnen den Drehtag heute eine Stunde später, denn
wir brauchen mehr Licht für die Szene im Treppenhaus.
Diese besprechen wir auch als erstes. Danach schieben wir erst
ein Foto-Shooting ein (die Bilder brauchen wir für den
Abspann ) Nach einer kurzen Pause bereiten wir die letzte Szene
vor: wir bringen Kamera und die Scheinwerfer, nach Carstens
und Martins
Reparaturarbeiten funktioniert auch der zweite wieder, ins
Treppenhaus und es geht los: Tim
läuft die Treppe hoch, rutscht aus und fällt hin.
Das tut weh! Es tut noch recht häufig weh, da wir die Szene öfter drehen müssen, denn heute scheint
es, als wenn die halbe Schule, auch Herr Koch, nur diese Treppe
benutzt. Als wir dann nicht mehr gestört werden, findet
auch Jenny endlich Beachtung bei Tim und wir lassen den „Film
sterben“ (oder gilt das nur für die
Szenen?)
Falls ich es noch nicht erwähnt habe: Der Titel des Films
ist „....und dann kam Jenny“
Für die Redaktion: Sven
Bunte; Fotos: Maurice Auschner
Galerie der 6a
Kleine Filmschule der 6a
Galerie der 6c
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