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Marl, 04.02.2008

Marler Gruppe ist das Publikumsvotum zum Adolf Grimme Preis und leistet seit 40 Jahren beständige medienkritische Arbeit."Einige Mitglieder opfern dafür sogar Teile ihres Jahresurlaubs"

Marl. Die Marler Gruppe, also das Publikumsvotum zum Adolf Grimme Preis, wird 40.

Im Institut brüten die Profis über den Entscheidungen zum 44. Grimme Preis und im großen insel-Saal tagt die Marler Gruppe, ein Zusammenschluss von fernseh-interessierten Marler Bürgerinnen und Bürgern, um das Publikumsvotum abzugeben.

Die Mitglieder der Gruppe - in diesem Jahr sind fünf Schülerinnen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums unter der Begleitung ihres Lehrers Kurt Langer an der Sichtung beteiligt - haben zudem das ganze Jahr über interessante Fernsehproduktionen gesehen. So lässt sich sagen, dass die Marler Gruppe eine der wenigen, vielleicht sogar die einzige Gruppe von Nichtfachleuten in Deutschland ist, die über einen so langen Zeitraum hinweg kontinuierlich das Mediengeschehen im Fernsehen kritisch beobachtet und begleitet hat.

Neben der beständigen medienkritischen Arbeit ist in jedem Jahr natürlich die Sichtungswoche der absolute Höhepunkt. "Dies ist für viele Mitglieder der Gruppe, die teilweise auch berufstätig sind, oft nicht so einfach", berichtet Monika Kaczerowski, die derzeitige Sprecherin der Gruppe. "Einige Mitglieder opfern dafür sogar Teile ihres Jahresurlaubs."

Wer mehr über die Geschichte der Marler Gruppe, ihre Arbeit und ihre Wirkung bei den Adolf-Grimme-Preisträgern erfahren will, kann dies in einer aktuellen Festschrift nachlesen, die einige der derzeitigen Mitglieder der Gruppe anlässlich des 40-jährigen Jubiläums im vergangenen halben Jahr zusammengestellt haben. Mit Unterstützung der Stadt Marl und des Schul-, Bildungs- und Kulturausschusses, des Rates, der Sparkasse Vest Recklinghausen, der Volksbank Marl-Recklinghausen, der Infracor GmbH und der Marler inselfreunde konnte diese Festschrift auf die Beine gestellt werden.

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