Nach dem großen Erfolg der 7c des ASG beim 5. Schülerfilmtreff Nordrhein-Westfalen war es endlich soweit. Die Sieger konnten ihre Reise nach Babelsberg antreten. Zwei aufregende Tage an der Hochschule für Film und Fernsehen standen auf dem Programm. Den Profis vom Film einmal bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und vielleicht einen bekannten Filmstar zu treffen, ließ die Spannung steigen. Babelsberg gilt als eines der Filmzentren Europas.

Ein Bericht von Nina Kloß.

Schon gegen 7:30 Uhr am 9.12. waren die Mädchen und Jungen der Klasse 7c startklar und nutzten noch die letzten Minuten, um sich zu verabschieden, bis der Bus dann den Schulhof des ASG verließ und Richtung Berlin davonfuhr. Unterwegs wurden noch Schüler des Städtischen Heilig Geist Gymnasiums in Menden, sowie ein Schüler des Marianne Weber Gymnasiums in Lemgo aufgenommen. Alle vier waren Preisträger des vergangenen Jahres.

Nach ungefähr sechs Stunden erreichte die Reisegruppe erschöpft, aber gespannt auf das, was sie erwarten wird, das Jugendgästehaus Siebenschläfer in Potsdam. Direkt nach der Zimmerverteilung ging es dann auch schon weiter zum eigentlichen Ziel, der Hochschule für Film und Fernsehen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vizepräsidenten für künstlerische Praxis und internationale Beziehungen, Prof. Hans Hattop, wurden zunächst fünf Kurzfilme vorgeführt. Es handelte sich dabei um Arbeiten von Studenten, die den Film als Diplomarbeit gedreht haben und um Filme, die von Bewerbern für einen Studienplatz eingereicht wurden. Prof. Hattop erläuterte die vielen Arbeitsschritte, die notwendig sind, um solch einen Film von ca. vier Minuten drehen zu können. Unterschiede in der technischen Qualität waren auf den ersten Blick zwischen den Bewerberfilmen und den Diplomarbeiten nicht festzustellen. Prof. Hattop wies darauf hin, dass bei Bewerbern, die sich für ein Studium an der Hochschule anmelden, schon hohes filmisches Talent und Können vorausgesetzt werden. Eigentlich hat in Babelsberg nur der eine Chance, der sich schon früh mit dem Medium Film beschäftigt. Vielen wurde erst jetzt bewusst, dass es zwar viel Mühe kostet, vor der Kamera zu stehen, aber die Arbeit dahinter noch viel aufwendiger ist.


Foto: Catharina Peters / Svenja Hutmacher

Im Anschluss an die Filmvorführung und einer Diskussion, gab es eine Führung durch einige Studios, die mit allen Geräten ausgestattet waren, die man zum Drehen von Filmen braucht. Scheinwerfer, Kameras und Tonangeln hingen und standen in den Studiokulissen. Für den, der sich für das Filmen interessiert, war es nicht leicht, sich von dem Studio zu verabschieden.

Nach diesem langen Tag mit vielen Informationen und Eindrücken, war es nun an der Zeit, schlafen zu gehen.

weiter

Galerie

Pressebericht

Schülerfilmtreff