Büchertipps

Paul Maar

Am Samstag kam das Sams zurück

von Maximilian Friedrich (5d)

Das Buch, dass ich mir ausgesucht habe, trägt den Titel: Am Samstag kam das Sams zurück. Es ist das zweite von insgesamt fünf Büchern. Der Autor Paul Maar schrieb dieses Kinderbuch. Es wurde 1980 vom Oetinger Verlag herausgebracht.
Wie es bei Buchreihen so üblich ist, sollte man auch hier das erste Buch mit dem Titel < Eine Woche voller Samstage> vor dem zweiten lesen.
Das Sams nennt man so, weil es nur am Samstag erscheint. Es müssen allerdings folgende Ereignisse eintreffen, damit es überhaupt eine ganze Woche lang erscheint.
Am Sonntag muss die Sonne scheinen, am Montag muss Herr Mon seinem Freund, Herrn Taschenbier, einen Besuch abstatten, am Dienstag muss Herr Taschenbier Dienst haben, am Mittwoch ist Mitte der Woche, am Donnerstag muss es kräftig donnern, am Freitag muss Herr Taschenbier frei haben. Als es einmal an einem Donnerstag nicht den Anschein hat, dass es donnern wird, lässt sich Herr Taschenbier etwas sehr Lustiges einfallen. Er bestellt sich ein paar Bleche und haut mit voller Kraft mit einem Kochlöffel auf diese. Es ist fürchterlich laut und macht so einen Krach, dass man meint, es würde donnern.
Nun möchte ich berichten, wie das Sams aussieht und was es so alles kann. Zwei kleine Augen, ein riesiger Mund und anstelle der Nase ein kleiner Rüssel. Sein Gesicht ist übersät mit großen blauen Wunschpunkten. Auf dem Kopf hat es feuerrote Haare, die wie Stacheln eines Igels nach oben stehen, und abstehende Ohren. Das Sams hat einen grünen dicken Trommelbauch, die Arme und Hände sind die eines Kindes, die Füße dagegen sehen wie vergrößerte Froschfüße aus. Der Rücken ist rot behaart wie bei einem Orang-Utan. Mit den blauen Wunschpunkten vom Sams kann sich Herr Taschenbier Wünsche erfüllen lassen, aber nur wenn man sagt: Ich wünsche mir... . Bei jedem Wunsch, verschwindet ein blauer Punkt aus dem Gesicht des Sams.
Herr Taschenbier wohnt in einem Mietshaus in einer Kleinstadt. Seine Haushälterin heißt Frau Rotkohl. Sie ist sehr streng, wenn es um die Sauberkeit in ihrem Haus geht. Die Miete will sie regelmäßig erhalten, sonst gibt es ein Donnerwetter für Herrn Taschenbier. Der aller erste Wünsche von Herrn Taschenbier ist: Ich möchte ganz viel Geld in meinem Zimmer liegen haben. Als der Wunsch in Erfüllung geht, ist das ganze Geld im Zimmer verstreut und anstelle deutschen Geldes in ausländischen Währungen. Danach machte er diesen Wunsch wieder rückgängig. Das Sams sagt dazu: Du hast diesen Wunsch nicht richtig formuliert. Dann versucht er es noch einmal. "Jetzt wünsche ich mir einen Korb voller Geld, der auf meinem Stuhl steht. "Ehe er sich versieht, steht auf dem Stuhl ein Korb voller Geld, aber voller Pfennigstücke. Nun platzt Herrn Taschenbier der Kragen. Auch diesen Wunsch macht er rückgängig. Er versucht es jetzt ein letztes Mal. Deshalb überlegt er ganz genau: „ "Ich wünsche mir 200 mal den 20 DM-Schein in meine Jackentasche." Diesmal klappt es wunderbar. Mit seiner Wunschmaschine hat er sich am Ende dieser Geschichte auf eine einsame und tropische Insel gewünscht.
Ich würde das Buch für große und kleine Leute empfehlen, weil das Sams so lustig und einfallsreich ist. Wenn ihr euch mehr für das Sams interessiert, dann schaut doch mal im Internet nach. Da gibt es noch viel mehr über das Sams.

Für die Schüler des ASG und GSG eine kleine Information: Das Sams gibt es leider noch nicht in der Schülerbücherei. Für Leseratten, die richtig dicke Bücher lesen möchten, würde ich das Sams nicht empfehlen, weil das Buch gerade mal 160 Seiten hat.


zurück