

Büchertipps
Uri Orlev
Die Bleisoldaten
von Philip Becker 7c
Jurek
ist 11 Jahre alt, als er mit seiner Mutter und seinem jüngeren
Bruder Kazik ins Warschauer Ghetto kommt. Der Vater ist Arzt von
Beruf, aber er ist als polnischer Offizier in russische Gefangenschaft
geraten. Jurek und Kazik wissen, dass im Moment Krieg ist, aber
sie spielen trotzdem ihr Lieblingsspiel "Krieg" mit Bleisoldaten
nach. Was es heißt, in diesen Zeiten Jude zu sein, begreifen
sie erst langsam. Ihre Eltern nehmen ihr Jüdisch-Sein nicht
wichtig. Wäre es nach ihnen gegangen, wären die Jungen
nicht einmal beschnitten worden. Dadurch hätte man sie aber
leichter verstecken können. Die beiden Brüder überlebten.
Das Ghetto ist die Schule der beiden. Ständig müssen sie
die Verstecke wechseln, doch schließlich landen sie im Konzentrationslager
Bergen-Belsen. Die Geschichte spielt im 2. Weltkrieg.
Mir hat das Buch gut gefallen, weil es
sehr interessant ist und es kein richtiges Happy End gibt. Es ist
auch sehr aufklärend. Die Geschichte ist sehr hart erzählt,
weil von vielen Menschen erzählt wird, die ausgepeitscht, erschossen,
verprügelt oder gequält werden.
Das Buch gefällt mir sehr gut.
Man kann es in der Insel- Bücherei finden.
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