

Büchertipps
Gudrun Pausewang
Adi - Jugend eines Diktators
von Cedric Bredau
Der Titel klärt schon grob über
den Inhalt auf. In diesem Buch geht es um die Jugend Adolf Hitlers
alias Adi.
Das
Buch startet in Steyr (Österreich) am 11.2.1905 (Vergabe der
Halbjahreszeugnisse) und endet irgendwann 1909.
Adi ist alles andere als ein normaler Mensch, er schreibt grottenschlechte
Noten, ist ausländerfeindlich und meidet menschlichen Kontakt.
An seinen schlechten Noten sind nur diese "verfluchten Lehrer"
schuld! Erkennen sein Genie nicht! Haben von wahrer Genialität
keine Ahnung! Außerdem liebt er Opern, vor allem Wagner-Opern,
Heldensagen. Vor allem Wagners "Rienzi" hat es ihm angetan.
Die Geschichte eines Führers! Von da an ist ihm klar: "Die
Welt braucht einen Führer!!!"
Ebenfalls in einer Wagner-Oper lernt er August Kubizek kennen alias:
Gustl. Er wird Adis erster richtiger Kollege, wobei Adi immer die
Gesprächsthemen festlegt. Der Grund, warum diese Freundschaft
so gut hält, sind die gleichen Interessen. Sie lieben beide
Opern - vor allem Wagner - und sind beide kunstbegeistert. Gustl
für Musik und Adi für Zeichnen. Wie oft hat die Mutter
ihn gemahnt: "Als Zeichner bist du doch nicht finanziell gesichert!"
Aber Adi hält ja bekanntlich sehr viel von sich selbst. Eines
Tages würde seine Zeit kommen, er als Führer über
die Menschheit
!
Dieses Buch zu lesen hat mich sehr viel
Überwindung gekostet. Für Kinder und Jugendliche ist dieses
Buch meiner Meinung nach ziemlich eintönig.
Es ist zwar sehr informativ, weil man hier erfährt, wie krank
die Seele Adolf Hitlers schon in seiner Jugend war, aber nicht besonders
unterhaltsam geschrieben. Daher ist keine große Lesetiefe
vorhanden. Kürzere, dramatische Abschnitte peppen das Ganze
aber wieder ein wenig auf.
+ sehr informativ, dramatische Abschnitte, genaue Reaktionsbeschreibung
- geringe Lesetiefe, keine Kapitelnamen,
nutzloses Inhaltsverzeichnis
Lesetiefe:3-
Cover: 2
Gesamt: 3+
Informativ:1-
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