Büchertipps

Herman Vinke

Das kurze Leben der Sophie Scholl

von David Dybsky (7c)

Herman Vinke beschreibt anhand von Berichten, Dokumenten, Zeugenaussagen, Briefen und Fotos "Das kurze Leben der Sophie Scholl" vor und während des Widerstands der "Weißen Rose" .
Sophie, die mit ihrer 7-teiligen Familie in Ulm lebt, ist ein sehr ruhiges Mädchen das die Natur liebt und sehr gut zeichnet. Als Hitler an die Macht kommt geht sie und ihre Geschwister, gegen den Willen ihres Vaters, stolz zu den Jungmädel, Jungvolk, BDM und HJ bis, der zuvor stolze Stammesfahnen Träger und Jugendführer Hans Scholl, völlig deprimiert von einem Parteitag zurückkehrt. Das war der erste Riss. Als sie nach München Studieren geht, schließt sie sich, der von ihrem Bruder Hans, Alexander Schmorell, Willi Graf und Christoph Probst organisierter Anti-Hitler Organisation die "Weiße Rose". Sie rufen mit Flugblättern gegen das Hitler Regime auf. Am 18.2.1943 werden Sophie und Hans verhaftet und am 22.2.1943 gemeinsam mit Christoph Probst im Münchener Vollzugsgefängnis Stadelheim mit dem Beil hingerichtet.

Ich fand das Buch sehr interessant, denn es versetzt einen in das Denken von Sophie Scholl und es wird nicht nur der oberflächliche Lebensweg sondern auch der innerliche Lebensweg der Sophie Scholl beschrieben. Ihr Mut war faszinierend: bei ihrem letzen Verhör (Bekehrungsversuch) sagte sie dem SS Führer, sie würde alles noch einmal so machen und auch als sie und ihr Bruder alles auf sich nahmen, damit sie keinen anderen gefährden.
Ich empfehle dieses Buch allen. Man sollte aber die Philosophie in diesem Buch verstehen können.

Weitere Informationen zur Weißen Rose findet ihr hier und hier.

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