

Büchertipps
Jessica Antonis
Hunger nach weniger
Geschichte einer Magersucht
von Angela Fischer
Anne,
die die Hauptperson in der Geschichte spielt, findet sich viel
zu dick und begeht einen großen Fehler. Sie beginnt eine
Diät, in der sie auf viele Sachen verzichtet, sich aber
nach einiger Zeit immer noch zu dick findet. Doch dann nimmt
sie sogar Abführmittel, obwohl sie ihren Eltern versprochen
hat, mit der Diät aufzuhören. Nach einiger Zeit merken
sie, dass Anne immer dünner wird, und gehen mit ihr zu
einem Arzt, doch auch da kann sie sich mit ein paar Tricks rausreden.
Sogar ihrer besten Freundin Amaryllis erzählt sie nicht,
was mit ihr los ist, obwohl sie sich tierische Sorgen um Anne
macht. Nachdem die Eltern merken, dass sie immer noch nicht
mit dem Abnehmen aufgehört hat, nehmen sie ihr die Waage
weg, doch auch da findet sie einen Ausweg, und als sie die Tabletten
finden, hört Anne immer noch nicht mit dem Abnehmen auf,
sondern beginnt sogar, sich nach dem Essen zu übergeben.
Den Eltern wird dies alles zu viel und sie schicken sie, nach
mehreren Gesprächen, in denen sie Anne bitteten, mit der
Diät aufzuhören, in eine psychiatrische Klinik. Doch
auch dort isst sie nichts und versucht sogar, sich umzubringen.
Das Buch ist zu empfehlen, da es sehr
spannend, aber teilweise auch traurig ist. Außerdem ist
es gut geschrieben und auch sehr verständlich.
An dem Buch hat mir besonders gut
gefallen, dass es auf eigenen Erfahrungen beruht, weil man es
sich dann besser vorstellen kann. Außerdem wird Annes
Situation sehr gut beschrieben.
Jessica Antonis, die Autorin des Buches,
wurde in Belgien geboren und arbeitet heute als Stewardess.
Ihre Mutter hat sie auf die Idee gebracht, ihre eigenen Erfahrungen
mit der Magersucht in einem Buch aufzuschreiben.
Das Buch hat 203 Seiten.
zurück
|