

Büchertipps
Gerhard
Eikenbusch
Und jeden Tag ein Stück
weniger von mir
von Xenia Knorr
Frauke
ist 14 Jahre alt und hat massive Essstörungen, bei 1,70
m Körpergröße wiegt sie nur gefährliche
36 Kilogramm - aber für Frauke noch zu viel.
Da sie mit ihren Eltern nicht gut klar kommt, versucht sie sich
durch das Abnehmen selbst zu zerstören
und damit den Eltern zu zeigen, was sie "kann.".
Als das Mädchen immer schwächer wird, kommt sie in
eine Spezialklinik, damit sie wieder vernünftig essen lernt.
Zwar geht sie freiwillig dorthin, allerdings nicht um an Gewicht
zu zunehmen, sondern um ....... !
Dieses Buch ist zu empfehlen, da es
die Krankheit Magersucht auf den Punkt bringt. Es ist spannend
und das Ende ist nicht vorraussehbar. Interissant ist das Nachwort,
bei welchem viele Begriffe verständlich definiert werden,
ebenso sind auch Adressen von Kliniken aufgefürt, die Erfahrungen
mit Essstörungen haben.
Gerhard Eikenbusch geht sehr auf die Gefühle von Frauke
ein, der Leser versteht dann wirklich,
worum sich die Gedankenwelt eines Magersüchtigen dreht.
Um die Gefühle noch zugänglicher zu machen, hat der
Autor auf fast jeder Buchseite die Gedanken von
Frauke zusätzlich in fetten Buchstaben geschrieben .
Allgemein ein interessantes
und spannendes Buch mit vielen Informationen.
Auf den 210 Seiten wurde das Problemthema Magersucht zugänglich
und
verständlich geschildert.
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