

Büchertipps
Anatol Feid
Alles Lüge
von Lars Meier
Das
Buch spielt in Saalheim und handelt von der 11 jährigen
Martina, die zu einem Drogenberater geht. Sie schildert ihm,
dass ihre 17jährige Schwester Inge drogenabhängig
ist. Martina fragt ihre Eltern, ob Inge wirklich drogenabhängig
sei. Diese jedoch beruhigen sie und erklären ihr, dass
das alles nur dumme Gerüchte sind. Martina jedoch glaubt
ihren Eltern nicht und beschließt, ihre große Schwester
Inge, die nur sehr selten zuhause ist, selbst zu fragen. Inge
erklärt ihrer kleinen Schwester, unter der Bedingung, dass
Martina es nicht ihren Eltern erzählt, dass sie ihrem drogenabhängigen
Freund Axel helfen will von Drogen weg zu kommen.
Als Martina am nächsten Tag nach der Schule mit ihrer besten
Freundin nach Hause geht, erklärt diese ihr, das ihre Eltern
ihr verboten haben sich in Zukunft mit Martina zu treffen.
Als Martina mit ihren Freundinnen in der großen Pause
über den Schulhof geht, sieht sie plötzlich einen
Krankenwagen auf dem Schulgelände stehen. Nach ein paar
Minuten kommen zwei Sanitäter mit einer Trage, auf der
ihre Schwester Inge liegt, aus dem Schulgebäude zum Krankenwagen
gelaufen. Im Krankenhaus will Inge jedoch nicht besucht werden.
Nach einer Woche wird Inge aus dem Krankenhaus entlassen. Martina
beschließt ihre Eltern erneut auf Inges Krankheit an zusprechen.
Diese aber sagen Martina, dass Inge sehr krank sei und ihre
Ruhe brauchte.
Martina ging am nächsten Tag nach der Schule alleine nach
Hause, als sie plötzlich Axel am Supermarkt sieht. Dieser
bittet sie, einen Brief für Inge mit zu nehmen und erklärt
ihr, dass sie jeden Nachmittag nach der Schule am Supermarkt
vorbei laufen soll, damit Axel ihr immer einen Brief für
Inge mitgeben kann.
Martina kommt gerade aus der Schule, als sie ein Gespräch
zwischen ihren Eiter und dem Arzt mit bekommt. Sie hört,
wie der Arzt zu ihren Eltenr sagt, dass er Heroin in Inges Blut
gefunden hat. Die Mutter jedoch bestreitet, dass Inge Heroin
bekommen haben konnte da sie zu niemandem Kontakt gehabt hat.
Plötzlich fallt Martina ein, dass sie ihrer Schwester jeden
Tag einen Brief von Axel gegeben hat und das in diesem Brief
das Heroin gewesen sein muss. Martina beschließt mit Inges
Freund Axel zu reden. Als Martina bei Axel anklingelt öffnet
ihr die Mutter von Axel und bittet Martina zu sich in die Wohnung.
Von Axels Mutter erfahrt Martina, dass Axel neben ihrer Schwester
Inge eine feste Freundin und ein eigenes Kind hat, das jedoch
bei Axels Mutter lebt.
Martina ist, über das, was sie in Erfahrung gebracht hat,
sehr geschockt. Als sie wieder zuhause bei ihren Eltern ist,
merkt ihr Vater, wie durcheinander und geschockt sie ist und
gibt ihr eine Tablette gegen die Nervosität.
An dieser Stelle ist Martinas Erzählung beendet und Martina
bricht das Gespräch mit dem Drogenberater ab.
Es wird nur noch beschrieben, dass der Drogenberater Martina
rät ihn noch einmal mit ihren Eltern zu besuchen, damit
er ihnen helfen kann mit der Sucht ihrer älteren Tochter
umzugehen.
An dem Buch „Alles Lüge"
von Anatol Feid gefallt mir nicht, dass ständig die Erzählerperspektive
gewechselt wird und dass es mehr für Mädchen geschrieben
worden ist.
Das Buch „Alles Lüge" hat 111 Seiten.
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