

Büchertipps
Klaus Kordon
Die Einbahnstraße
von Marvin Ede
I n
dem Buch „Die Einbahnstraße“ von Klaus Kordon
geht es um Andy ,Charly und Herbert, die gemeinsam für
die Schule lernen. Es ist Sommer, also lernen sie auf dem Dach
von Herberts Haus, das in einem Vorort Hamburgs steht. Eines
Tages zieht in der Nähe ein Mädchen namens Inga ein.
Andy interessiert sich für sie und so kommt es dazu, dass
er schon in der nächsten Woche nicht mehr zum gemeinsamen
Lernen erscheint. Die anderen wissen nicht , dass Inga drogenabhängig
ist und machen sich keine Sorgen um Andy. Doch dann kommt er
an einem Wochenende nicht nach Hause. Charly macht sich auf
die Suche nach ihnen und findet sie schließlich in Hamburg.
Sie befinden sich in einer Gruppe von Fixern, auch Inga fixt,
Andy noch nicht. Er sagt, er wolle versuchen Inga davon wegzubringen,
doch Charly glaubt ihm nicht. Kurz nachdem auch Charly angefangen
hat zu fixen, kommt die Polizei und Charly flüchtet mit
Inga, Andy und einem aus der Gruppe. In einem Versteck erzählen
sie, wie sie in die Drogenszene gerutscht sind, und Charly merkt
, dass er sich beeilen muss, wenn er Andy noch retten will.
Man kann sich sehr gut in das Buch eindenken, weil es nicht
aus der Sicht eines Drogenabhängigen sondern aus der Sicht
eines Freundes geschrieben ist. Alle Begriffe, die mit Drogen
zu tun haben, werden auf derselben Seite erklärt.
Trotzdem finde ich das Buch nicht
gut . Es werden nur wenige Informationen über Drogen freigegeben,
wodurch man der Geschichte nicht ganz glaubt, was die Drogen
angeht. Die Dialoge kommen nicht gut herüber, da die Sprache
der Personen nicht echt, sondern wie geschrieben „klingt“.
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