Büchertipps

Maureen Stewart

Alki? Ich doch nicht!

von Daniel Windmann

1. In der Geschichte ,,Alki? Ich doch nicht“ geht es um ein Mädchen namens Vicki Lester und ihre Freundin Sharon. Vicki ist 14 Jahre alt und in einer Clique, welche Alkohol konsumiert. Vicki ist oft mit ihnen unterwegs, doch eines Tages kommt Mr. Jones vom Jugendamt und will sich um Vicki kümmern, da die Lehrer sie schon oft betrunken im Unterricht erlebt haben. Mr. Jones versucht Vicki das Trinken auszutreiben, doch Vicki denkt gar nicht daran, mit dem Trinken aufzuhören. Zuerst findet Vicki Mr. Jones blöd und will ihn wieder loswerden, doch später lässt der Zorn auf ihn bei ihr nach, und er kann sie dazu überreden, eine Woche keinen Alkohol zu trinken. Vicki schafft es auch, und fühlt sich nicht süchtig, doch nach der Woche ohne Alkohol geht sie sofort wieder auf eine Party und lässt sich voll laufen. Ihre Freundin Sharon verträgt keinen Alkohol und muss sich nach jeder Party maßlos übergeben, doch davon lässt sie sich nicht stören und trinkt seelenruhig weiter. Als Mr. Jones Vicki auf die AA (Anonymen Alkoholiker) aufmerksam macht, ist es nicht sie, die dorthin geht, sondern Sharon. Sie hört auf zu trinken und lernt dort einen Freund kennen. Sie geht nicht mehr mit Vicki und der Clique auf Partys oder in den Park, um sich voll laufen zu lassen, sondern ist nur noch mit ihrem Freund unterwegs. Der Kontakt zu Vicki bricht allmählich ab, und Vicki gibt Mr. Jones die Schuld dafür, weil der sie auf die AA aufmerksam gemacht hat. Vicki ist tierisch sauer und will Mr. Jones ärgern. Sie geht auf eine Schulfete, und lässt sich absichtlich voll laufen, das hat sie Mr. Jones vorher mit einem Brief mitgeteilt. Doch als die Party zu Ende ist, ist sie so betrunken, dass sie vor ein Auto läuft und tödlich angefahren wird.

2. Das Buch ist auch wegen desTodes des Mädchens am Ende sehr abschreckend und warntt ganz deutlich vor dem Alkoholkonsum. Es ist für Mädchen besonders empfehlenswert, da es aus der Sicht eines Mädchens geschrieben ist. Außerdem nennt es auch viele Möglichkeiten, wie man mit dem Alkoholkonsum aufhören kann.

3. Das Buch ist in guter Sprache in Briefform geschrieben, was zur Folge hat, dass man sich nicht besonders gut in die Lage hineinversetzen kann und nur wenig über die Privatsphäre der Darsteller erfährt.

 

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