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aus Schule Politik und Technik

17.09.08

Neues Internetportal unterstützt Jugendliche bei der Berufswahl

Nürnberg (dpa/tmn) - Ein neues Internetportal der Bundesagentur für Arbeit unterstützt Jugendliche bei ihrer Berufswahl. Unter www.planet-beruf.de können sie herausfinden, wo ihre Stärken und Interessen liegen, teilt die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Aus einer Datenbank mit 478 Berufen sucht das Programm denjenigen heraus, der am besten zu dem persönlichen Profil des Benutzers passt. Das Angebot richtet sich an Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren und löst das bisherige Portal www.machs- richtig.de ab.

01.09.08

Zahl der Physikstudierenden steigt weiter

Bonn (dpa/tmn) - Die Zahl der Physikstudierenden in Deutschland steigt kontinuierlich. So wurden im Sommersemester 2008 bundesweit 28 461 Studierende gemeldet - 2007 waren es 25 479 und im Jahr davor 23 779, wie die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) in Bonn mitteilt. Die Zahl der Studienanfänger bleibe auf hohem Niveau, die Abbrecherquote weiter bei etwa 30 Prozent. Gleichzeitig steige die Zahl der Absolventen.

In den verschiedenen Studiengängen mit physikalischer Ausrichtung gab es 7739 Anfänger. Knapp ein Viertel davon hatte sich für ein Lehramtsstudium entschieden. Werden neue Studierende in Master- Studiengängen berücksichtigt, die im strengen Sinn keine Studienanfänger sind, liegt die Gesamtzahl der Neueinschreibungen bei 8138 im Gegensatz zu 8059 im Jahr davor. Unter den Studienanfängern ohne Masterstudiengänge sind diejenigen mit Diplom-Studium mittlerweile deutlich in der Minderheit. Entsprechende Studienangebote gebe es nur noch an wenigen Universitäten. Auch bei der Lehrerausbildung zeichnet sich dieser Trend ab: Rund 28 Prozent der Anfänger hat sich für einen Bachelor-Studiengang eingeschrieben.

Von den Bachelor-Studierenden in Physik, die kein Lehramt verfolgen, geben während des ersten Jahres 28 Prozent ihr Studium auf. In den Diplom-Studiengängen sind es ähnlich wie im Vorjahr rund 30 Prozent. In den konventionellen Lehramtsstudiengängen liegt die Abbrecherquote den Angaben zufolge bei 38 Prozent, beim Lehramt- Bachelor nur bei 13 Prozent.

Bei den Studiengängen mit einem «ersten berufsqualifizierenden Abschluss» - also Diplom, Bachelor, klassisches Lehramt und Lehramt- Bachelor - wurden insgesamt 2883 Absolventen gezählt, rund 34 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Mehrheit (2360) schloss ihr Studium mit dem Diplom ab. Die Absolventenzahlen im Master-Studiengang bewegen sich dagegen den Angaben zufolge noch auf niedrigem Niveau. Die Zahl der Abschlüsse hat sich mit 165 gegenüber dem Vorjahr allerdings mehr als verdoppelt.

Die Statistik wurde von der Konferenz der Fachbereiche Physik
(KFP) erhoben und umfasst das Wintersemester 2007/2008 und das Sommersemester 2008. Zugrunde liegt ihr eine Umfrage unter den deutschen Universitäten, die ein Physikstudium anbieten.

Tiefstand bei Absolventen des Bau-Ingenieurwesens

Berlin (dpa/tmn) - Im Studiengang Bauingenieurwesen ist die Zahl der Absolventen weiter rückläufig. So haben 2007 nur rund 3080 Nachwuchsingenieure die Hochschulen verlassen, acht Prozent weniger als im Jahr davor. Das ist nach Angaben des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie in Berlin der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 1986. Auch wegen einer Studienabbrecherquote von fast 50 Prozent könne der jährliche Einstellungsbedarf von 4500 Absolventen nicht mehr gedeckt werden, so Prof. Manfred Nußbaumer, Vizepräsident Technik des Verbands.

Von den 3080 Absolventen haben 211 ihr Studium mit dem Bachelor abgeschlossen. Mittlerweile starten drei Viertel ihr Studium in Bachelorstudiengängen, die übrigen teilen sich auf Diplom- und Masterstudiengänge auf. Die Arbeitgeber müssen sich Nußbaumer zufolge massiv auf die neuen Abschlüsse einstellen. Die Gesamtzahl der Studierenden im Bauingenieurwesen beläuft sich derzeit auf 33 800.








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