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Auslandspraktikum für
Agrarberufe bietet Blick über den Tellerrand
Bonn (dpa/gms) - Nachwuchskräften
in den Agrarberufen bieten sich
zahlreiche Möglichkeiten, bei Auslandsaufenthalten über
den
Tellerrand zu schauen. Solche Zusatzqualifikationen und
Weiterbildungsangebote seien angesichts der Globalisierung immer
wichtiger, so der Deutsche Bauernverband (DBV) in Bonn. Im Rahmen
der
vom DBV angebotenen Auslandsprogramme haben beispielsweise junge
Landwirte die Gelegenheit, Produktions- und Arbeitsbedingungen
während eines Praktikums unter anderem in Dänemark,
Finnland,
Russland, Japan, Australien oder Neuseeland kennen zu lernen.
Auslandspraktika sind im Bereich
Weinbau etwa in Frankreich und
Österreich möglich, im Bereich Gartenbau beispielsweise
in Finnland,
Frankreich, in der Schweiz, in den Niederlanden sowie in Schweden
oder Japan. Ein Praktikum kann dem DBV zufolge zwischen drei
und
zwölf Monaten dauern. Jeder Teilnehmer erhalte vom Gastgeberbetrieb
freie Unterkunft, Verpflegung und ein Taschengeld.
Bewerber müssen laut DBV zwischen
18 und 30 Jahren alt sein und
eine landwirtschaftliche Berufsausbildung nachweisen, mindestens
eine
abgeschlossene Praktikantenprüfung. Auch Studenten aus
agrarwissenschaftlichen Studiengängen können teilnehmen,
müssen neben
dem Vordiplom aber mindestens sechs Monate Praxiserfahrung belegen.
Informationen: Im Internet
unter http://www.bauernverband.de
stellt der DBV die Auslandsprogramme vor. Abrufbar sind auch
Erfahrungsberichte ehemaliger Praktikanten.
letztes Update
07.04.2004
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