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„Roundabout spannend!“
Im Rahmen des Projektes „Dialog mit der Jugend“,
das in diesem Winter inzwischen zum elften Mal vom Initiativkreis
Ruhrgebiet durchgeführt wird, besuchte die ASG/GSG-Schülergruppe
mit Kursleiter Kurt Langer vom Albert-Schweitzer-Gymnasium das
Kunden Service Zentrum von Railion in Duisburg. Dort gab es
dann die Möglichkeit, mit dem Konzernbevollmächtigten
der DB für das Land NRW, Reiner Latsch, sowie einigen Führungskräften
der Railion AG zu diskutieren.

Fragen über das Unternehmen,
den Werdegang Latschs, zu Ausbildungsmöglichkeiten, zur
möglichen Privatisierung der Bahn und natürlich zum
Streik wurden so weit wie möglich beantwortet. Einführend
gab es Film- bzw. Power-Point-Material über die Unternehmen
Deutsche Bahn AG und Railion AG zu sehen. So konnten die Schülerinnen
und Schüler Eindrücke von den Unternehmen sammeln
und bekamen von Railion-Boss Wübbena einen Überblick
über die Struktur, die Zuständigkeiten und die Arbeitsbereiche
seines Unternehmens, eines für die Zuhörer vergleichsweise
unbekannten Geschäftfeldes der Deutschen Bahn. Wer wusste
denn schon vorher, dass von Duisburg aus jährlich mehr
als 300 Millionen Tonnen Güter
gesteuert werden, wobei 60% der Verkehrsleistung international
ist. Railion sieht sich als die Nummer eins im europäischen
Schienengüter- und Landverkehr..
Eine Woche zuvor hatte Jochen Bies den Unterricht des GK Sozialwissenschaften
am Doppelgymnasium besucht, um die Deutsche Bahn zu präsentieren.
Die Frage, ob er mit dem Auto oder der Bahn angereist sei, musste
er auf Grund des Bahnstreiks direkt über sich ergehen lassen.
Er antwortete, man müsse immer das effektivste Verkehrsmittel
suchen - heute bin ich mit dem Auto gekommen. Er machte klar,
dass die Bahn nicht nur mit Zügen und Personenverkehr in
Verbindung gebracht werden sollte. So ist „Die Bahn“
beispielsweise auch in Führungsposition, was die Fahrrad-
und Autovermietung in Deutschland angeht, aber auch durch Integration
von Schenker/Stinnes in das Unternehmen ist die „DB“
führender Anbieter in der weltweiten Luft- und Seefracht.
So ging es dann in der darauffolgenden Woche mit noch ein wenig
mehr Respekt vor dem Unternehmen nach Duisburg. Dort gab es
dann jedoch nur den Einblick in die Theorie. Wie Railion praktisch
arbeitet blieb leider ein Geheimnis.
Im Großen und Ganzen war der Nachmittag jedoch sehr interessant
für alle Beteiligten. - und eindeutig wiederholenswert.
Catharina Peters
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