Die Seite ist optimiert für Internet Explorer

Im Rahmen der Berufsorientierung besuchte der LK Geschichte der Jahrgangsstufe 13 das Unternehmen Siemens Transportation Systems. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe „Dialog mit der Jugend“ des Initiativkreises Ruhgebiet statt, an der das Albert-Schweitzer-Gymnasium seit den Anfängen vor elf Jahren regelmäßig teilnimmt.

Untypisch verlief bei diesem Besuch der etwas überhastete Aufbruch, der bei ASG-Lehrer Kurt Langer zunächst für einen Missklang sorgte.
Siemens Transportation Systems ist einer der vielen verschiedenen Geschäftsbereiche der Siemens AG. Seit über 100 Jahren werden von Siemens Schienenfahrzeuge hergestellt, in Uerdingen von heute 400 Ingenieuren. Weltweit hat das Unternehmen mehr als 19.000 Mitarbeiter, wobei die Tendenz weiter steigend ist und immer mehr Leute im Ausland bei Siemens arbeiten. Siemens Transportation Systems gliedert sich in insgesamt sieben Gebiete, in Uerdingen hat man sich besonders auf das Gebiet „Trains“ spezialisiert, was sich unter anderem mit der Produktion von Hochgeschwindigkeitszügen beschäftigt. Dort werden heute drei verschiedene Typen des ICE, besser die „Velaro-Reihe“ genannt, für die Länder Russland, China und Spanien hergestellt. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Zügen konnten wir uns bei der Besichtigung des Werkes anschauen, was trotz des ständigen Fotografierens durch den Initiativkreis sehr informativ war. Am Tag nach unserem Besuch sollte es ein sogenanntes „Rollout“ von einem Zugsystem geben, welches sich auf die Reise nach China macht. Für die chinesischen Gäste wurde zu diesem besonderen Anlass extra ein Feuerwerk auf dem Firmengelände vorbereitet.
Die Besichtigung der Fertigungs- und Montageanlage war der Anfang des mehrstündigen Programms in Uerdingen.

Danach konnte das Unternehmen aber besonders auch Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser in einer Diskussionsrunde näher kennen gelernt werden. Kaeser beantwortet die Fragen der Schüler teilweise sehr ausführlich, und gab dadurch einen kleinen Einblick in das Leben eines Vorstandsmitgliedes. Die Fragen drehten sich sowohl um seinen Werdegang, als auch um einen Tipp für unsere Zukunft. Auch die teilweise pikanten Fragen, wie „Wie viel verdienen Sie?“ oder „Können sich das viele Geld überhaupt ausgeben?“ wich Joe Kaeser nicht aus; er versuchte so den Eindruck zu vermitteln, als sei er „einer von uns“, denn mit der Antwort „Geld ausgeben ist kein Problem, dafür habe ich eine Frau und zwei Töchter“ hatte man nicht unbedingt gerechnet. Das von ihm angesprochene Problem, seine Kinder in einem normalen Umfeld aufwachsen lassen zu können, war aber nachvollziehbar.
Im Anschluss an die Diskussion gab es Kaffee und Kuchen, dabei konnten an weitere Mitarbeiter und Auszubildende Fragen gestellt werden, wobei für die angehenden ASG/GSG-Abiturienten naturgemäß die doppelqualifizierenden Ausbildungsgänge im Mittelpunkt standen. Gestärkt und zufrieden ging es gegen halb sechs mit dem Bus wieder nach Marl und man konnte trotz des schlechten Starts auf einen überaus interessanten Tag zurückblicken. Dem Vernehmen nach sind erste Kontakte zum Arbeitgeber Siemens bereits hergestellt.
Der Leiter der Siemens-Unternehmenskommunikation im Ruhrgebiet, Eduard Bobiatynski, hatte bei seinem Vorbereitungsbesuch im Doppelgymnasium, bei dem das Unternehmen Siemens in seinen vielen Facetten vorgestellt wurde, sicherlich nicht zuviel versprochen.

Johanna de Waal (GSG)

Galerie

nach oben

Online Informationen

Der Spiegel - Focus - FAZ - Frankfurter Rundschau - TAZ - Die Zeit

Süddeutsche Zeitung - Netzzeitung - Tagesschau - N-TV - Neue Züricher Zeitung

Marler Zeitung - WAZ

Sonstige

ALBERT ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.

letztes Update 05.02.2008