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„Und stopp! Bitte umblättern
zur nächsten Aufgabe!“ Wortpaare ordnen, Spiegelungen
von Figuren erkennen, Rechenaufgaben lösen...- manchmal
nur 90 Sekunden Zeit für eine Aufgabe! Ein Wettkampf gegen
die Uhr, dem sich 97 Schülerinnen und Schüler vornehmlich
aus der Jahrgangstufe 11 freiwillig stellten.

Der bereits im sechsten Jahr
angebotene Eignungstest zur Berufswahl vom gevainstitut erfreut
sich immer größerer Beliebtheit. Die Organisatorinnen
Annette Bleß vom Geschwister–Scholl–Gymnasium
und Kornelia Günther vom Albert–Schweitzer–Gymnasium
hatten schon im Vorfeld alle Hände voll zu tun. Materialien
anfordern, Anmeldelisten erstellen, Geld einsammeln, Terminplanung...
Mit einer solch hohen Anmeldezahl hatten beide jedoch nicht
gerechnet. Gut, dass gerade Abiturzeit ist, und die Hausmeister
110 Tische und Stühle in die große Aula geschleppt
haben; da ist auch eine so große Anzahl Beteiligter gut
zu erreichen!
Mittlerweile rauchen manche Köpfe, hin und wieder ist ein
leichtes Stöhnen zu hören, einige fliegen nur so mit
ihrem Stift über die Seiten, andere kauen etwas nervös
darauf herum, drei Stunden höchste Konzentration, Umblättern
im Minutentakt. Zwischen den Leistungsaufgaben wirken die persönlichen
Fragebogenteile des Tests richtig entspannend. Würde ich
gern technische Berechnungen durchführen oder Blutproben
untersuchen oder anderen zu ihrem Recht verhelfen...? Die Schülerinnen
und Schüler gehen in sich, schließlich wollen alle
ja ein ordentliches Ergebnis haben. Das sollen sie auch bekommen,
verspricht das gevainstitut; innerhalb von vier Wochen liegen
die Auswertungen in geschlossenen Umschlägen für jeden
Beteiligten vor. Und wer weiß, vielleicht bietet der eine
oder andere Umschlag eine richtige Überraschung?!
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