
Die Seite
ist optimiert für Internet Explorer
Ein Bericht von den Erfahrungen und Erlebnissen
in der Schule mit dem Projekt
<<GO to School>> Die Tagesabläufe und
unsere Aufgaben
Dienstag, 14.03.2006, Beginn 9.40 Uhr
Frau Marxs stellt sich und den Rest der für uns zuständigen
Gruppe in der Aula vor. Sehr wichtig ist auch Herr Appelmann
von der Volksbank, die dieses Projekt sponsert. Frau Marxs
erklärt uns den Ablauf der drei Tage und unsere Aufgaben.
 |
|
 |
Vorab werden wir gefragt, welche Gründe wir für ausschlaggebend
halten, sich für den Weg zur Selbstständigkeit zu
entscheiden.
Zusammen definieren wir den Begriff Selbstständigkeit
und welche Faktoren zu einer Gründung eines Unternehmens
gehören, z.B. Mitarbeiter, Kapital, Standort. Dies wird
auf Plakaten festgehalten. Nun wird uns erklärt, dass
wir in Gruppen selbst ein Konzept eines Unternehmens ausarbeiten
sollen. Unsere Idee soll möglichst neu, interessant, nützlich
und realistisch sein. Nach der Erarbeitung einer Idee, sollen
wir diese aufarbeiten und einen Businessplan erstellen. Unterstützend
stehen uns Experten, d.h. Mitarbeiter der Bank etc. zur Verfügung.
Für den Nachmittag bekommen wir einen Termin mit einem
Fachmann, entweder in der Schule oder in der Bank, dem wir
unsere Idee vorstellen und der uns vor allem bei den Finanzen,
aber auch bei den anderen Punkten des Businessplanes behilflich
ist. Der Tag endet um ca. 13.30 und für den Nachmittag
sind die Gespräche angelegt.
Mittwoch, 15.03.2006, Beginn
8.30 Uhr
Nach dem Expertengespräch ist es nun unsere Aufgabe, unseren
Businessplan noch einmal zu überarbeiten und unsere Präsentation,
einschließlich des Werbespots, zu entwickeln und auszubauen.
Dazu gehören auch die Findung eines Namens sowie das Designen
eines Logos. Frau Marks, Herr Appelmann und andere Experten
stehen uns auch Heute wieder zur Verfügung. Sie geben
uns Tipps und Anregungen, Verbesserungsvorschläge und
Hilfestellungen. Uns wird auch die Möglichkeit gegeben,
im Internet zu surfen und in der Bibliothek Informationen rauszusuchen
sowie technische Hilfsmittel für die Präsentation
und den Werbespot zu bekommen (Musik, Beamer...).
Wir haben bis 16.00 Uhr Zeit.
 |
|
 |
Donnerstag, 16.03.2006, Beginn 7.30 Uhr
Am letzten Tag ist es so weit. Wir haben nun bis ca. 10.00
Uhr Zeit, unseren Stand (ein Tisch und eine Pinwand-Tafel in
der Aula) zu schmücken und herzurichten, unseren Werbespot
einzustudieren und uns auf die Präsentation vorzubereiten.
Die Aula ist mit Stehtischen sowie Essen und Getränken
ausgestattet.
 |
|
 |
Zusammen mit Lehrern, Schülern, der Schulleiterin Frau
Gutjahr und dem Schulleiter Herrn Koch sowie der Jury setzen
wir uns in die Mitte der Aula, wo uns Frau Marks auf der Bühne über
den weiteren Verlauf des Tages informiert und die Aufgaben
der Jury erläutert.Zu jedem Stand kommen zwei mal
zwei Jurymitglieder. Wir haben jeweils immer 20 Minuten Zeit
unser Konzept und
unsere Unternehmens-Idee
der Jury vorzustellen und die Fragen über Finanzen, Ideefindung
etc. zu beantworten.
Nach dieser Präsentationsphase folgt die Vorstellung
der Werbespots. Manche Gruppen verwenden hierzu eine Powerpoint
Präsentation, andere führen ein Rollenspiel auf der
Bühne auf. Die Jury macht sich auch hierbei Notizen und
vergibt Punkte.
Am Ende werden die Punkte ausgewertet und der dritte, zweite
und erste Platz vergeben. Die Gewinner erhalten eine Urkunde,
5€-, 10€-, 15€-Gutscheine für AMAZONE.de
und eine Einladung zum Wettbewerb ,,Idee des Jahres 2006“ in
Köln. Der Rest erhält eine Teilnahmebestätigung.
Die Siegergruppe wird für die Zeitung interviewt und
fotografiert.
Eindrücke und Erfahrungen,
die wir mit dem Projekt gemacht haben
Das freundliche Team von Go to School und auch die Experten
der Volksbank waren uns sehr hilfreich und gaben uns viele
nützliche Tipps und Anregungen. Das Projekt hatte die
Aufgabe, uns Schülern und Schülerinnen zu zeigen,
welche Faktoren zur Unternehmungsgründung wichtig sind,
und wie schwierig der Weg in die Selbstständigkeit ist.
Durch das ausführliche Expertengespräch am Dienstag
wurde uns deutlich, dass eine Unternehmungsgründung sehr
viel Startkapital benötigt und dass man unglaublich viele
Faktoren beachten muss. Wir haben gelernt, dass ein/e Unternehmer/in
am Anfang jede noch so kleine Arbeit selbst erledigen muss
und dass auf dem Weg zum geregeltem Einkommen viele riesige
Stolpersteine zu überwinden sind. Uns wurde verdeutlicht,
wie lange eine Idee auszuarbeiten ist und wie wichtig der Expertenrat
hierbei ist, bevor man diese einer Bank vorstellt, um einen
Kredit zu erhalten. Vielen von uns ist aufgefallen, dass eine
gute Idee allein nicht reicht, sondern bis auf die kleinste
Kleinigkeit alles durchdacht werden muss. Das Projekt zeigte
uns ebenfalls, dass jeder Unternehmer zunächst sehr klein
anzufangen hat, bevor er sich Mitarbeiter und große Geschäftstellen
leisten kann. Durch die Präsentation und den Werbespot
lernten wir besseres freies Sprechen und wie man seine Idee überzeugend
präsentiert.
Mit viel Engagement und
Spaß haben wir diese drei Tage
erlebt. Die Experten nahmen unsere Ideen ernst und standen
uns bei jeder Frage zur Verfügung. Die Tage waren eine
spannende und aufregende Abwechslung zum Unterricht und das
Gelernte können wir in Zukunft wieder verwenden. Zusammen
mit den anderen Gruppenmitgliedern und Schülern machte
es großen Spaß zu diskutieren und seine Ideen einzubringen.
Die Ausarbeitung der Präsentation und des Werbespots
war aufregend und spannend, genauso wie die Auswertung
der Punkte.
GO to School gestaltete die drei Tage sehr professionell,
abwechslungsreich und interessant und obwohl das Team
uns ständige Hilfestellungen
gab, waren wir trotzdem sehr gefordert und hatten viel Freiraum,
um unserer Kreativität freien Lauf zu lassen.
Am Anfang glaubten viele Schüler, die ganzen Aufgaben
seien in den wenigen Tagen nicht zu schaffen. Daher waren am
Ende alle sehr positiv überrascht, welche Ergebnisse sie
am letzten Tag präsentieren konnten.
Wir Schüler, auch aus den verschiedenen Gruppen, halfen
uns gegenseitig und informierten uns über die Ideen der
Anderen. Wir verstanden uns alle sehr gut und freuten uns für
die Gewinner.
Die Preisverleihung am Ende war uns ein erfreulicher
Ansporn und beendete die drei lehrreichen und schönen
Tage.
Von Eileen Niemeier.
Bericht 2
Galerie
|