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22 SchülerInnen des ASG-GSG (Diff.Kurs Kunst+Geschichte, Klasse 9) sprühen Graffitis und berichten:

Aufgrund unseres neuen Diffkurs-Themas "Graffiti" hatten wir uns dazu entschlossen, an der Marler "Wall of Fame" um das Rathaus herum selbst drei Graffitis an die Wände zu sprühen.

Ansonsten strikt verboten ("Sachbeschädigung"!) und mit drastischen Strafen belegt, ist Graffiti-Sprühen in Marl seit ca.1990 an einer Stelle ganz legal möglich: Das Skulpturenmuseum, genauer Herr Dr.Brosthaus, setzte sich dafür ein, die uniformen grauen Betonwände und –pfeiler im Umfeld des Rathauses für diese Tätigkeit zur Verfügung zu stellen. Seitdem kann man für einen Monat eine Genehmigung erhalten, die sich auf ein bestimmtes Wandstück bezieht und die Graffiti-Freaks hier unbehelligt durch die Polizei arbeiten lässt.

Nach Absprache mit Herrn Dr. Brosthaus, welcher uns 'unsere' Graffiti-Wände zuteilte, und einem erfahrenen Graffiti-Sprayer, der uns mit Sprühdosen, Caps und Tipps versorgte, konnten wir unser Projekt verwirklichen.
Die Aktion hat großen Spaß gemacht und war künstlerisch gesehen ein voller Erfolg – wie man an den Fotos sehen kann!

Galerie

 

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Online Informationen

Der Spiegel - Focus - FAZ - Frankfurter Rundschau - TAZ - Die Zeit

Süddeutsche Zeitung - Netzzeitung - Tagesschau - N-TV - Neue Züricher Zeitung

Marler Zeitung - WAZ

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letztes Update 13.08.2006