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Jugend debattiert
Landesfinale
2005 NRW
(ghst) Landeswettbewerb
Jugend debattiert Nordrhein-Westfalen: Kathrin Niederschmidt
von der Gustav-Heinemann-Gesamtschule
in Essen und Jens Brandenburg vom St. Michael Gymnasium Monschau
siegen beim Finale im Sendesaal des WDR in Köln.
Köln,
25. April 2005. Kathrin Niederschmidt und Jens Brandenburg
sind die Sieger des Landeswettbewerbs
Jugend debattiert
Nordrhein-Westfalen. Bei den Finaldebatten am 25. April
2005 im WDR-Funkhaus in Köln überzeugten die jugendlichen
Redner eine prominent besetzte Fachjury durch hohe Sachkenntnis,
Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.
Die 15jährige Kathrin Niederschmidt ist Schülerin
der 9. Klasse in der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Essen
und wohnt in Gelsenkirchen, der 19jährige Jens Brandenburg
besucht die 13. Jahrgangsstufe im St. Michael Gymnasium in
Monschau. Um ihm die Teilnahme am Landesfinale zu ermöglichen,
hatte seine Schule die anstehende Abitur-Physikklausur eigens
verschoben. Die insgesamt acht Schülerinnen
und Schüler,
die im Landesfinale standen, hatten sich zuvor in mehreren
Runden gegen ihre Mitstreiter durchgesetzt.
Sie alle vertreten
das Land Nordrhein-Westfalen im Juni beim Bundeswettbewerb
Jugend debattiert. Bundespräsident Horst Köhler wird
am 12. Juni dann als Schirmherr in Berlin den überzeugendsten
Rednern die Siegerurkunden persönlich überreichen.
Rund 600 interessierte Schüler
verfolgten im Klaus-von-Bismarck-Saal des Westdeutschen Rundfunks
spannende Streitgespräche
von jeweils vier Schülerinnen und Schülern. „Soll
der Religionsunterricht nur außerhalb der Schule erteilt
werden?“, lautete das Thema, über das die vier Finalisten
der Klassen 8 bis 10 leidenschaftlich debattierten. Kathrin
Niederschmidt setzte sich in der Endrunde gegenüber Dorothee
Sigmann vom Märkischen Gymnasium Hamm (2. Platz), Nathalie
Figge vom Gymnasium Heepen (3. Platz) und Anja Borgstädt
von der Realschule Heepen (4. Platz) durch. „Ich bin
die erste aus unserem Schulverbund, die je im Landesfinale
stand. Nun habe ich auch noch gewonnen. Ich freue mich auf
Berlin und auf spannende Debatten mit Leuten, die ich dort
kennen lernen kann. “, erklärte Siegerin Kathrin
Niederschmidt direkt nach dem Finale.
In der Jahrgangsstufe
11-13 überzeugte Jens Brandenburg
vor Andreas Fukerider vom Goerdeler-Gymnasium Paderborn (2.
Platz), Thomas Lieven vom Berufskolleg Erkelenz (3. Platz)
und Larissa Mühlenbeck von der Kaiserin-Augusta-Schule
in Köln (4. Platz). „Sollen bundesweit einheitliche
Abschlussprüfungen an Schulen eingeführt werden?“,
lautete das Thema, zu dem die Jugendlichen ihr Pro und Contra
gekonnt und engagiert einbrachten. „Die Debatte heute
gefiel mir gut. Es ist schön, dass ich alle Finalisten
in Berlin wiedertreffen und mich mit ihnen weiter austauschen
kann. Durch das regelmäßige Debattieren habe ich
gelernt, auf andere Sichtweisen zu achten und den eigenen Standpunkt überzeugend
einzubringen. Ich hoffe immer mehr Schüler beteiligen
sich an diesem Wettbewerb.“, meinte Jens Brandenburg
erfreut nach seinem Landessieg.
Die Finalisten des Landeswettbewerbs
Nordrhein-Westfalen erhalten dreitägige Profi-Trainings.
Werden sie Bundessieger, gewinnen sie eine sechstägige
Akademiewoche und die Aufnahme in ein Alumni-Programm.
Dr. Elmar Schulz-Vanheyden, Staatssekretär
des Ministeriums für Schule, Wissenschaft und Forschung,
sagte beim Landesfinale heute: „ Die heutige Veranstaltung
und der gesamte Wettbewerb ist ein wesentlicher Teil politischer
und vor allem demokratischer
Bildung. Dass sich so viele Schulen und so viele Schülerinnen
und Schüler an dieser Form politisch-demokratischer Bildung
beteiligen, widerspricht der landläufigen These von der
politischen Uninteressiertheit junger Menschen.“
Hier die Themen des Landesfinales
Jugend debattiert im Schulverbund
Marl
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