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FIRST LEGO League
in Bocholt : Preis für die ASG-Robots
von Florian Busch
Bei dem diesjährigen FIRST
LEGO League-Wettbewerb in Bocholt waren die ASG Robotos wieder
einmal erfolgreich.Der FIRST
LEGO League Wettbewerb ist ein Wettbewerb, bei dem sich Logo-Teams
mit Roboter
miteinander
messen. Es gibt Preise
für das bestes
technische Design, die beste Ausdauer, das beste Teamwork, die
beste Forschungspräsentation
und natürlich auch für die höchste Punktzahl.
Es war 8:30 Uhr als sich die Lego
AG Mitglieder bei einem der Mitstreitenden trafen. Von dort aus
fuhren sie zur Fachhochschule
in Bocholt,
wo der Lego Wettbewerb statt fand. Ab 9:00 Uhr war Einlass
und ab 9:15 Uhr konnte man an den Lego-Robotern arbeiten.
Das war deswegen nötig, weil man noch die Licht-Sensoren
und andere Sachen testen und verbessern musste.
Ein Roboter Programmierer berichtet:
„Wir kamen um 9:35 Uhr an. Als wir den Laptop aufgestellt und den Roboter
zum ersten Probelauf starten wollten, bemerkten wir, dass wir einen Fehler
gemacht hatten. Wir hatten nämlich den Roboter so programmiert, dass er
auf schwarz reagiert. Diese Programmierung gehörte zu einem Programm, bei
dem der Roboter weiße Schilder umlegen musste und die schwarzen nicht berühren
durfte. Er, der Roboter, nahm immer, wenn der Lichtsensor schwarz sah, seinen
Arm
hoch; wenn
er weiß sah, tat er nichts und legte so das weiße Schild um, da er weiter fuhr.
Nun war die Umrandung des Tisches aber schwarz und nicht weiß, so wie wir
es geprobt hatten. Der Licht-Sensor sah also immer schwarz, so machte er Dinge,
die
man sich nicht hätte ausmalen können. Nachdem wir die Werte umgeschrieben
hatten, funktionierte das Programm so, wie wir es wollten. Nun waren aber auch
noch andere Aufgaben nötig um zu gewinnen. Man musste zum Beispiel noch
Stühle an einen Tisch schieben, eine CD in eine Hülle legen, eine
Brille in die Base ziehen, Bälle in einen Korb werfen, Schilder umlegen,
ein Tor öffnen,
Legosteine zu zwei Tieren bringen und wenn er am Ende des Programms auf der
Treppe stand, dann gab es Extrapunkte.
Um alle Aufgaben zu bewältigen hätte man mehr Zeit gebraucht. Da
man aber nur 2:50 Minuten Zeit hat konnte man nicht alle Aufgaben machen.
Es gab insgesamt 3 Läufe, die wir alle “versemmelten“.
Zwischendurch wurde man immer wieder von der Juri zu verschiedenen Sachen
befragt. Als dann alle Roboter 3 Läufe hinter sich hatten, kamen die
besten 2 ins Finale. Dort siegten die “Robotron 2.0“. Für
uns war die Sache klar, wir konnten nach Hause gehen, da wir in allem versagt
hatten. Wir sahen
uns aber trotzdem noch die Siegerehrung an. Nach und nach wurden alle Preise
verliehen, bis auf einen, den letzten. Wie aus heiterem Himmel sagte der
Sprecher ins Mikrofon: „Und die Gewinner desPreises für das beste
Roboter-Design ist die Gruppe ASG-Robots aus Marl.“ Wir dachten natürlich
erst, er hätte sich
versprochen, aber es stimmte wirklich! Wir hatten den Preis für das
beste Roboter-Design gewonnen. Glücklich und stolz gingen
wir zum Auto und fuhren nach Hause.“
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