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WAZ
ASG-Schüler fahren mit dem Roboter nach Berlin
Fast quadratisch, umso praktischer und sehr gut: Die Roboter
AG des Albert Schweitzer-Gymnasiums belegte mit ihrem Exemplar
beim Regional-Wettbewerb der Lego-League den ersten Platz. Die
zehn Schüler reisen jetzt am 28. November zur Endrunde
nach Berlin.
Der Preis ist heiß, diese Meinung
vertritt auch AG-Leiter und Physiklehrer Matthias Fercho: "Zumal
wir mit einem Sieg beim Regionalwettbewerb in Bocholt auch wirklich
nicht gerechnet haben. Umso mehr haben wir uns dann über
die zweitägige Reise nach Berlin gefreut." Denn der
Prototyp, der aus dem Lego-Baukasten Mind-Storms entwickelt
wurde, den erschufen die zehn Schüler der Jahrgangsstufe
sechs unter erheblichem Zeitdruck. "Wir haben uns in den
letzten drei Wochen vor der Präsentation richtig ins Zeug
gelegt", sagte Fercho, der das freiwillige Engagement der
drei Mädchen und sieben Jungen nur loben kann.
Der elektronisch gesteuerte ASG-Roboter
mit Kettenantrieb überzeugte dennoch die Jury der Lego-League
in Bocholt, die den Marler Gymnasiasten die Hauptstadt-Tickets
zusprachen. Im Berliner Museum für Kommunikation, in dem
die Endrunde des Wettbewerbs über die Bühne geht,
ist die Konkurrenz aber voraussichtlich zu groß.
Für Matthias Fercho eigentlich
schon nebensächlich, denn der Weg ins Finale war sein pädagogisches
Ziel: "Die Schüler haben Problemstellungen selbst
erkannt und dann bei der Programmierung des Computers gelöst.
Was will man als Lehrer noch mehr?"
MZ Bericht
Roboter-AG
des ASG bestes Lego-Team Deutschlands
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