
Die Seite
ist optimiert für Internet Explorer
Kunst im öffentlichen Raum
Exkursion zur Skulpturenausstellung
in Münster

Zur Betrachtung aktueller „Kunst im öffentlichen
Raum“ entsprechend zur laufenden Unterrichtsreihe besuchte
der Kunst Grundkurs der Jahrgangsstufe 11 die „Skulptur
Projekte Münster“.

Die Ausstellung, die seit 1977 alle
zehn Jahre von Mitte Juni bis Ende September und damit zeitgleich
mit der Documenta stattfindet, zeigt über das ganze Stadtgebiet
Münsters verteilt Skulpturen, Installationen und andere
Projekte von 36 weltweit bekannten, aber auch weniger bekannten
Künstlern.
Die Projekte der Künstler entstehen durch direkte Auseinandersetzung
mit dem öffentlichen Außenraum der Stadt, indem die
Künstler überraschende Eingriffe in den öffentlichen
Raum schaffen. Diese sind in der gesamten Stadt verteilt und
für alle Besucherinnen und Besucher zugänglich, so
dass ganz Münster als Museum dient.
So sorgte ein Künstler
dafür, dass eine öffentliche WC-Anlage saniert und
neu ausgestattet wurde, eine andere Installation zeigt eine
aus Surfbrettern hergestellte „Blume für Münster“,
ein weiterer Künstler drehte den Film „Von Gegenüber“
vor dem Hauptbahnhof Münsters, der nun der letzte Film
ist, welcher im Kino Metropolis gezeigt wird, bevor es seine
Pforten schließt.
Während also die meisten Projekte nur zeitweilig bestehen,
bleiben andere dauerhaft erhalten.

Die Schülerinnen und Schüler
gestalteten die Exkursion selbst, indem sie vor ausgewählten
Projekten im Stadtzentrum mit zuvor vorbereiteten Referaten
die Mitschülerinnen und Mitschüler über das jeweilige
Projekt und Angaben zum Künstler informierten.

Einige Installationen riefen
bei den Schülern, die sich im Vorhinein damit auseinandergesetzt
hatten, Erstaunen hervor, da diese in Wirklichkeit doch anders
aussahen oder umgesetzt worden waren.
Am Ende der Exkursion zeigten Kommentare wie „Jetzt muss
ich immer an die Frau aus dem Film denken“ beim Betreten
des Bahnhofs, dass die eigene Wahrnehmung der Umgebung durch
solche Projekte verändert werden kann.
Katarina Gockel
|