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Fünf Jahre Umweltprojekte am ASG
Der Wunsch der Schülerinnen und Schüler, ihre Schule
lebenswerter zu gestalten, hat auch in diesem Jahr dazu geführt,
dass kräftig Hand angelegt wurde und Schüler und
Lehrer Initiativen ergriffen haben, um ihre Schule zu einem
Ort nicht nur des gemeinsamen Lernens, sondern auch des gemeinsamen
Erlebens mit einer Vielfalt von Kommunikationsmöglichkeiten
zu schaffen.
So bildete auch wiederum der Schulgarten einen Gestaltungsraum,
wo – dem Teich angegliedert- ein neuer Bachlauf errichtet
worden ist.

Eine andere Projektgruppe erweiterte
dort das Angebot an Sitzmöglichkeiten.
Gemütliche Sitzecken unter Bäumen wirken nun einladend
für Lehrer und Schüler.

Auch für das
zukünftige leibliche Wohl unserer Schulgemeinschaft
ist gesorgt worden. Unter fachmännischer Hilfe von Harald
Vidrik, eines Lehmofenbauers aus Dortmund, wurde von einigen
Schülerinnen
und Schülern ein Lehmbackofen im Schulgarten errichtet.

Weiterhin baute eine Schülergruppe Sonnenuhren, eine andere
errichtete Podeste im Foyer zur besseren Ausstellungsmöglichkeit
von Kunstgegenständen oder Pflanzen.

Bei der Gelegenheit
sind dort auch drei wunderschöne Stühle im Bauhausstil zu bewundern.
Ein wiederum beliebtes Projekt bei Schülerinnen und Schülern
war die Gestaltung überdimensional großer Gegenstände-
auf den Spuren von Claes Oldenburg.

Schattenrisse in Sperrholz
zieren nun die Treppenaufgänge, wunderschöne Mosaike
aus Fliesenbruch und Glas verschönern die Wege oder andere
geeignete Flächen im Schulgarten.

Wie man aus Glas kunstvolle Gegenstände errichtet war
das Thema einer weiteren Arbeitsgruppe, die unter Anleitung
des Waltroper Aktionskünstlers Helmut
Schmidt dieses
Projekt durchführte.

Der Unterricht für Latein wird demnächst in einem
von einer weiteren Projektgruppe hervorragend ausgestalteten
antiken Raum stattfinden.

Auch der Musikunterricht ist durch kunstvoll errichtete Klangskulpturen
bereichert worden.
Ingrid Runte-Üstün (Projektleitung)
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