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Abenteuer Sonnenfinsternis 2008
Deutsche und russische Jugendliche haben
sich kennengelernt
und gut verstanden
Die totale Sonnenfinsternis, die die
neun Schüler und Schülerinnen von ASG und GSG während
der Sommerferien in Sibirien beobachten konnten, war ein eindrucksvolles
Erlebnis. Dennoch hat es sich nicht nur deswegen gelohnt, mehr
als 5000 km mit dem Zug zurückzulegen, 5 Zeitzonen zu überspringen
und die Grenze zwischen Europa und Asien zu überqueren.
Die Sonnenfinsternis war nur ein Anlass, für eine groß
angelegte Begegnung von 300 deutschen und russischen Jugendlichen,
um ein gegenseitiges Kenenlernen zu ermöglichen und vielleicht
dauerhafte Konakte entstehen zu lassen. Alle diese Ziele haben
die Organisatoren des Treffens, die Stiftung Deutsch-Russischer
Jugendaustausch und die Gebietsverwaltung Nowosibirsk, erreicht.

Als die deutschen Jugendlichen nach
mehr als fünftägiger Bahnfahrt am 28.07. um 18.36
Uhr Ortszeit bei 28° in Nowosibirsk aus dem Express "Sibirjak"
der Transsibirischen Eisenbahn stiegen, war der Empfang überwältigend
und turbulent. Eine Jazzkapelle spielte zur Begrüßung,
Reden wurden gehalten, und es war nicht leicht in dem Gewirr
von Menschen und Gepäckstücken die Orientierung zu
behalten. Ganz schnell aber waren die Marler von den Schülerinnen
des Liceums 130 in Akademgorodok umringt, mit denen sie die
kommenden Tage im Jugendcamp "Oleg Koschewoj" verbringen
sollten. Noch ein wenig scheu stellten sich alle dem Fotografen
für ein erstes Foto.

In den darauf folgenden Tagen boten
unterschiedlichste Anlässe genügend Gelegenheiten,
sich kennenzulernen und anzufreunden. Die russischen und deutschen
Jugendlichen wurden gemischten Gruppen, den sog. "Equipagen",
zugeordnet, die jeweils gemeinsame Aktivitäten planen und
Ergebnisse erarbeiten sollten. Geleitet wurden diese Gruppen
von Studenten der Nowosibirsker Universität. Die vielfältigen
gemeinsamen Spiele, Workshops und Präsentationen ließen
schon bald ein Gefühl der Zusammengehörigkeit entstehen.
...Spiele, die zugleich mit dem ausgedehnten Gelände vertraut
machten ...

...Workshops z.B. zur Handhabung der Teleskope ...

... ein Programm für die Gruppenpräsentation abends
in der Aula erarbeiten...

...gemeinsam vor dem Publikum auftreten...

...Museen besuchen ...

... gemeinsam durch Nowosibirsk bummeln...

... die Sonnenfinsternis erleben ...

... zusammen essen ...

... im warmen Wasser des Ob schwimmen ...

... und anschließend in die Disco ...
Kein Wunder, dass beim Abschied Tränen
flossen. Einen Trost aber gibt es: Im November wird die Gruppe
aus Nowosibirsk zu Besuch nach Marl kommen. Dann wird es in
Sibirien schon wieder richtig kalt sein.

Anreise
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(pdf)
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Radioreportage1
(Simone Schlindwein)
Radioreportage2(Simone
Schlindwein)
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