Was für ein merkwürdiger Beruf?
Angehende Film- und Fernseh-Schaffende müssen hohe Anforderungen erfüllen

Ein Bericht über eine Reise in die Medienstadt Babelsberg

von Xenia Knorr

Über eine seltsame Mischung aus Talent, Sensibilität, Flexibilität und Verrücktheit muss man verfügen um die Berufe in Film- und Fernsehen ausüben zu können. Nicht alle Bewerber um einen Studienplatz an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf (HFF) in Babelsberg können diese Voraussetzungen erfüllen, „nur die talentiertesten unter ihnen erhalten nach langen Testverfahren einen Studienplatz“, erzählte der Vizepräsident der HFF, Prof. Dr. Hans Hattop, der kleinen Gruppe von jungen Leuten, die gespannt im Vorführraum seinen Worten zu folgen versucht. Bei ihnen handelt es sich um die Preisträger des Schülerfilm-Festivals NRW, die mit dieser Reise nach Babelsberg ihren Hauptpreis in Empfang nehmen.

Im Rahmen des Schülerfilmfestivals 2003, bei dem eine ausgewählte Jury über 16 Schülerfilme aus ganz NRW beriet, hatten Schüler und Schülerinnen der Jahrgangstufe 13 des Gymnasiums Aspel in Rees den ersten Platz für ihren Thriller "White Dragon" gemacht. Auch der dritte Preis ging an eine Gruppe aus diesem Gymnasium für den Film "Lucky You". Der Preis, eine Fahrt zu den Filmstudios und der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" (HFF) in Babelsberg. So bestand die Gruppe aus zehn einschlägig vorgebildeten und interessierten Jungfilmern, die in Babelsberg eine ausgezeichnete Möglichkeit erhielt, sich über Film- und Fernsehberufe zu informieren.

Bei der Fahrt wurden sie begleitet von Rudi Hilfer aus Essen, der für den dortigen Offenen Kanal die Reise mit der Kamera dokumentierte, sowie von Sarah Lackies und Lars Franzrahe von der Droste-Hülshoff-Realschule in Dortmund, die für das Zeusprojekt mit der WAZ berichteten. weiter

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