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Comenius-Meeting in Barcelona

Bereits zum dritten Mal trafen sich die Lehrer des Comenius-Projektes, dieses Mal in Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens, um sich auszutauschen. Erstmalig nahmen auch Schüler an dem Treffen teil und so begegneten sich Jugendliche aus Portugal, Italien, Schweden, Spanien und Deutschland.
Ihr Ziel sollte es sein, sich zunächst besser kennen zu lernen und in Kontakt zu bleiben um sich über verschiedene Themen auszutauschen.

Am ersten Tag trafen wir uns alle in der Juan Manuel Zafra Schule, wo wir zum ersten Mal den anderen Jugendlichen begegneten. Ebenso warteten dort bereits die Gastfamilien, welche uns sehr herzlich begrüßten. Bei ihnen zu Hause angekommen, haben wir zum ersten Mal die traditionell katalonischen Gerichte probieren dürfen. Zudem war es für uns eine Besonderheit, dass die Katalonier ziemlich spät zu Abend essen im Gegensatz zu den Deutschen.

Am nächsten Tag trafen wir uns wieder in derselben Schule, es folgte ein Rundgang durch das Schulgebäude, wobei uns aufgefallen ist, dass Schüler eigenständig in Werkstätten gearbeitet haben und kreative Holzmodelle herstellten. Auffällig war ebenfalls, dass die Schüler sich an Aufräumarbeiten beteiligten und die Schule daher sehr sauber war.
Später wurden wir in zwei Gruppen geteilt, wobei diese dann auch noch mal in kleinere Grüppchen unterteilt waren. Sie waren „multikulturell“ gemischt, sodass jede Nation vertreten war. Jeder sollte sich mit Hilfe eines persönlichen Gegenstandes vorstellen.
Danach wurden in diesen Grüppchen Themen wie Gesundheit und Umwelt diskutiert, auf Plakaten festgehalten und anschließend vorgetragen.
Danach gingen wir alle in die Pause und erlebten dort das herzliche Entgegenkommen der Schüler; viele begrüßten uns und wollten mehr über uns erfahren.
Es folgte ein noch angenehmerer Teil des Programms: Das gemeinsame Essen und danach eine Fahrradtour mit allen Schülern des Projektes quer durch Barcelona. Somit haben wir einen Eindruck von der großartigen Stadt gewonnen. Wir fuhren am Strand entlang sowie durch zahlreiche Gassen der Stadt. Den Rest des Tages ließen wir in den Gastfamilien ausklingen.

Am Freitag wir besuchten das Kloster Sant Cugat, welches außerhalb von Barcelona liegt. Nach einer ausführlichen Führung fuhren wir zu der zweiten Schule, der etwas abseits gelegenen Leonardo Da Vinci Schule. Dort begrüßten uns die Schüler mit einer Theaterinszenierung des Don Quichotte, die wir teilweise jedoch nicht verstanden haben, da vieles in Spanisch gesprochen wurde.
Am Nachmittag drehten wir dann Filmszenen für das Projekt, danach wartete auch schon das Mittagessen auf uns. Danach ging es zurück nach Barcelona. Der restliche Nachmittag stand uns zur freien Verfügung.

Am Samstag stand dann noch mehr Sightseeing auf dem Programm, wir fuhren zum Zentrum Barcelonas und besichtigten dort das „Museu d’história“ und erlebten die „Fiesta Sant-Jordi“, an dem die Spanier ihren Frauen Rosen schenken und die Spanierinnen ihren Männern Bücher. Am späten Nachmittag schlossen wir uns der portugiesischen und italienischen Gruppe an und besichtigten die Gaudí Häuser und den Park Güell, welcher uns ziemlich beeindruckte aufgrund der außergewöhnlichen Architektur.

Am letzten Tag verabschiedeten wir uns schweren Herzens von unseren Gastfamilien und flogen mit vielen schönen Erinnerungen und neu geschlossenen Freundschaften wieder nach Hause.
An dieser Stelle möchten wir uns bei den Lehrern und Gastfamilien bedanken, die uns dieses Erlebnis ermöglicht haben.

Justyna Jasinski, Xenia Knorr

Arbeitstagung in Marl 2003

Arbeitstagung in Almada 2004

Arbeitstagung in Iseo 2005

Arbeitstagung in Uppsala 2006

zur gemeinsamen Comenius-Website

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Online Informationen

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letztes Update 19.06.2006