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Tage religiöser Orientierung
2008
Vom 30. Januar bis zum 1. Februar
war es wieder soweit: 29 Schülerinnen und Schüler
der Jahrgangsstufe 11 machten sich mit Kornelia Günther
und Regina Giegel auf den Weg zur Jugendbildungsstätte
Kloster Gerleve, zu den TRO, den Tagen der religiösen Orientierung.

Wie in jedem Jahr stellte sich den jungen Leuten auch diesmal
die Frage: „Soll ich mich zu so einer Klosterfahrt anmelden?
Was erwartet mich? Den ganzen Tag Kirche und beten? Oder noch
schlimmer: Muss ich in Gesprächen von mir preisgeben, was
ich lieber für mich behalten würde?
Keine Sorge: So sind die TRO nicht!
Trotzdem kann man vorher nicht genau sagen, wie es sein wird,
denn es entwickelt sich mit jeder Gruppe etwas Eigenes. Das
hängt von der Gruppe ab und auch von den Referenten.

In diesem Jahr hatten wir tolle Referenten. Pater Thaddäus
und Katharina waren ein super Team und verstanden vom ersten
Moment an eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.
So begannen die Tage mit Spielen und damit sich gegenseitig
besser wahrzunehmen und kennen zulernen. Gemeinsam mit den Referenten
legten die Teilnehmer Themen fest, mit denen sie sich beschäftigen
wollten. Keiner musste tolle Beiträge liefern und mit Leistungsüberprüfung
rechnen, denn: gut für die Gruppe – schlecht für
unsere Neugier – wir Lehrer blieben (wie immer) bei den
Treffen außen vor.

Diesmal wollten sich die Teilnehmer
mit sich selbst, der eigenen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
auseinandersetzen und machten eine Reise ins Ich. Dabei ergab
sich Offenheit und Verständnis füreinander. Neben
den Gruppentreffen gab es reichlich leckeres Essen, Gespräche
am Rande, Spaß, für manche auch die Teilnahme an
Meditationen und am Gottesdienst, Spaziergänge an frischer
Luft, ... Die, die am Gottesdienst teilgenommen haben fanden
den Gesang der Mönche ziemlich beeindruckend. Am letzten
Tag stellte sich Pater Thaddäus den Fragen der Schülerinnen
und Schüler: „Was bewegt einen jungen, charmanten,
witzigen Mann dazu Priester zu werden und mit seinem Leben im
Kloster auf Vieles, das uns wichtig erscheint, zu verzichten?“
Offen, ehrlich und humorvoll beantwortete er alle Fragen. Am
Freitag Mittag ging es zurück – ein fröhlicher,
herzlicher Abschied.

Wir sind motiviert weiterzumachen.
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