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Europawahl 2024 - Juniorwahlen am ASGSG

Im Vorfeld der Europawahl am 09.06.2024 haben dieSoWi-Kurse Q1, ein Philosophie-Kurs Q1, der Erdkunde-LK Q1, die 10. Klassen sowie die Klasse 9b teilgenommen. Zwei Schülerinnen aus der Klasse 10a berichten von der Durchführung und den Ergebnissen:

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Geschichte und Ziele der Juniorwahlen 

Die Juniorwahlen stammen ursprünglich aus den Niederlanden, in Deutschland wurden die Juniorwahlen erstmals im Jahr 1998 im Rahmen der Bundestagswahl an drei Schulen in Berlin durchgeführt. Im Jahre 2009 waren es schon 1.043 Schulen mit 246.616 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern. Seitdem finden sie regelmäßig parallel zu den normalen Wahlen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene statt.

Bei einer Juniorwahl können Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse ihre Stimme abgeben und so ihre politische Präferenz zum Ausdruck bringen. Durch die Teilnahme an den Juniorwahlen lernen die Schülerinnen und Schüler, wie Wahlen ablaufen, welche Parteien es gibt und welche politischen Themen wichtig sind. Außerdem wird das Interesse der Jugendlichen an der Politik verstärkt. 

2024 06 13 Juniorwahl4Ablauf der Juniorwahlen 

Die Juniorwahlen finden für alle teilnehmenden Klassen zu unterschiedlichen Zeitpunkten statt, damit die Wahl übersichtlich bleibt und jeder Schüler und jede Schülerin in Ruhe wählen kann. Die Juniorwahlen besteht aus folgenden Schritten: 

1. Der Wählende zeigt dem Wahlvorstand seine Wahlbenachrichtigung (diese wird davor durch den Lehrer oder die Lehrerin ausgeteilt). 

2. Der Wahlvorstand übergibt den Wählenden einen Stimmzettel. 

3. Der Wählende geht in die Wahlkabine und füllt den Stimmzettel aus. 

4. Der Wahlvorstand überprüft die Wahlberechtigung mit Hilfe des Wahlverzeichnisses und vermerkt die Stimmabgabe.

5. Der Wählende faltet den Stimmzettel und wirft ihn in die Wahlurne. 

Anschließend wurden die Stimmen ausgewertet und mehrfach überprüft, wobei am Ende 175 Stimmen abgegeben wurden, davon waren acht ungültig, sechs hatten keine Angabe und zwei waren unklar markiert. 

2024 06 13 WahlergebnisASGSG

Meinung der Schüler und Lehrer 

Die Schülerinnen und Schüler empfinden die Juniorwahl als ein gutes Angebot, bei welchem sie ihre Meinung zeigen können. Außerdem finden die Schülerinnen und Schüler es gut, dass es Statistiken von Juniorwahlen gibt, wodurch die Interessen der Jugendlichen im Bereich Politik besser wahrgenommen und umgesetzt werden können. Zusätzlich finden fast alle Schülerinnen und Schüler das Angebot des Wahl-O-Mats sehr gut, um sich auf die Wahl vorzubereiten. Allerdings bemängelten die Schülerinnen und Schüler aber, dass es keine richtige Vorbereitung im Unterricht auf die Wahl gab im Sinne von der Vorstellung der einzelnen Parteien und deren Versprechungen. Ebenfalls wurde angemerkt, dass einige Schülerinnen und Schüler die Juniorwahlen als unnötig betrachten, da das, was sie wählen, keine Wirkung auf das Endergebnis der Wahl hat.

Die Lehrerinnen und Lehrer sind der Meinung, dass die Juniorwahlen einen Einblick in die Gedanken der Jugend geben. Sie finden die Juniorwahlen außerdem gut, da es um die Zukunft der Jugend geht und durch die Juniorwahlen das Meinungsbild deutlich wird.

Das Auszählen der Stimmen war kompliziert und erforderte mehrere Kontrollen. Allerdings ist dies bei so vielen Stimmen nicht verwunderlich. Alles in allem werden die Juniorwahlen als ein gutes Angebot empfunden. 

Krämer, Rebecca und Matuschek, Abby, Klasse 10a

Ergebnis Juniorwahl ASGSG

Gesamtergebnis Juniorwahl (Europawahl 2024)