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Albert - Das Online-Magazin

Nachwuchs für Zukunftsthemen begeistern - Biotechnikum im ASG gestartet

Marl – „Gerne engagiere ich mich auch in diesem Jahr dafür, dass die Tour des BIOTechnikums durch Nordrhein-Westfalen zum Erfolg wird. Schulkinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen, Biotechnologie durch eigene Anschauung näher kennen zu lernen, zu diskutieren und selbst zu forschen“ – mit diesen Worten schickte der nordrhein-westfälische Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart das BIOTechnikum von Marl aus auf vierwöchige Landesreise.

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 v.l.  Bürgermeister Werner Arndt, Minister Andreas Pinkwart, ASG-Schulleiter Klaus Jürgen Koch

Stationen und Angebote der NRW-Tour 2010 stellten deren Partner am zdi-Zentrum MINT.Marl der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation am Albert-Schweitzer-Gymnasium vor.  In Kooperation mit dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie BIO.NRW Cluster Biotechnologie Nordrhein-Westfalen als Initiator der NRW-Tour macht die Informations­kampagne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in diesem Jahr in acht Städten Station. Ob Jülich, Siegen, Düsseldorf oder Beverungen – der zweistöckige Truck bietet bei verschiedenen Veranstaltungen nicht nur Informationen zu Forschung, Anwendungen und Berufsbildern der Biotechnologie, sondern mit interaktiven Exponaten sowie bei Schülerpraktika Wissenschaft zum Anfassen.

  

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Pinkwart: Lösungen für die Welt von morgen 

Aktive Nachwuchsförderung in den Naturwissenschaften wird in Marl generell großgeschrieben: MINT.Marl ist eines von derzeit zwanzig zdi-Zentren in Nordrhein-Westfalen. Im April 2009 hatte es Innovationsminister Pinkwart eröffnet; knapp ein Jahr später hob er hier beim Auftakt der BIOTechnikum NRW-Tour die Bedeutung der Biotechnologie für Nordrhein-Westfalen hervor: „Die Biotechnologie ist ein wichtiger Bestandteil in der Innovationsstrategie unseres Landes. In vielen Schlüsselbereichen kann sie enorm dazu beitragen, Lösungen für die Welt von morgen zu entwickeln. Nordrhein-Westfalen zählt in den Life Sciences und der Biotechnologie längst zu den führenden Zentren Europas.“ 

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v.l. Markus Real (Mint.Marl), Klaus Jürgen Koch (ASG), Minister Pinkwart, Bürgermeister W. Arndt, Dr. Katrin Silbermann (Biotechnikum)

Zentrale Anlaufstelle bei Fragen rund um die Biotechnologie im Land ist BIO.NRW Cluster Biotechnologie Nordrhein-Westfalen. Welch wichtige Rolle der Nachwuchsförderung aus dessen Perspektive zukommt, erläuterte Clustermanager Dr. Bernward Garthoff im Foyer des Albert-Schweitzer-Gymnasiums. „Wir kümmern uns um den Nachwuchs“, sagte Garthoff, „damit schon Kinder und Jugendliche Spaß an Forschung und Wissenschaft entwickeln. Denn in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) existiert praktisch keine Arbeitslosigkeit. Besonders freuen wir uns, wenn sich mehr und mehr Mädchen für diese aussichtsreichen Studienfächer entscheiden.“ 

 

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Minister Pinkwart im Interview mit der ASG-Film-AG

Wie viel Spaß es machen kann, die Welt der Biotechnologie zu erkunden, davon überzeugten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auftaktveranstaltung bei einem Rundgang im BIOTechnikum anschließend selbst. Die projektbegleitende Wissenschaftlerin Dr. Katrin Silbermann führte sie durch Labor und Ausstellung – multimediale und „Hands-on Science“-Exponate wie den Bodymover, eine Haifischhaut unter dem Mikroskop oder den DNA-Chip inbegriffen. „Wir freuen uns, in diesem Jahr in acht weiteren Städten Nordrhein-Westfalens Station machen und den Menschen den Nutzen der Biotechnologie im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar machen zu können“, blickte Silbermann voraus auf die kommenden vier Wochen.